Wie war das damals im Ruhrpott oder in den USA in Cleveland, Detroit oder Chicago? Die Arbeiter hatten ihre Politiker und Gewerkschaften, die für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen stritten. So verstand man damals linke Politik diesseits und jenseits des Atlantiks.
Und heute? Heute verstecken sich die linken Parteien hinter allen möglichen Variationen der sogenannten "Identity Politics" (Minderheiten, Migranten, Religionsgruppen, Feminismus, LGBTQ, usw.). Dabei geht es nicht um nationale Identität - denn die ist ja als "völkisch" verpönt - sondern um alle Sorten von Minderheiten, von denen man eine endlose Zahl herbei-definieren kann, weil Menschen unter unterschiedlichsten Gesichtspunkten Gemeinsamkeiten finden und sich als Minderheit empfinden können. Selbst die kleinsten, statistisch kaum wahrnehmbaren, Minderheiten können zu einem großen gesellschaftlichen Faktor werden, wenn die Bevölkerung zur Solidarität aufgerufen wird.
Zahlreiche internationale Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO's) betreiben dabei folgendes Zahlenspiel: Weil ALLE Gesellschaften ungleich sind - und es in der Geschichte niemals völlig homogene Gesellschaften gegeben hat - gibt es immer statistisch und in Zahlen erfassbare "Ungleichheiten" (z.B. "Gender Pay Gap"), die man als internationale Kampagne aufbauen kann, um die Gesellschaft noch mehr zu spalten.
Auf diese Weise wird die Gesellschaft immer in Bewegung gehalten und kann nie zur Ruhe kommen, um sich den eigentlichen großen Aufgaben zu widmen.
Die US-Demokraten und ihre NGO's im Rücken sind Meister dieser Politik. Dabei geht es jedoch gar nicht um die Lösung dieser "Ungleichheiten", sondern um die Aussnutzung zu Wahlkampfzwecken. Die eigentlichen Ziele (z.B. "NWO") bleiben im Hintergrund.


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