Die halten Mahnwachen vor Krankenhäusern und Abtreibungspraxen, zünden Kerzen an, bieten Gespräche oder sie beten zusammen: Besonders Christen haben sich den Lebensschutz zur praktischen Aufgabe gemacht. Viele ungeborene Kinder konnten engagierte Lebensschützer auf diese Weise vor dem sicheren Tod retten, indem sie Präsenz zeigten, Hilfe boten, Alternativen aufzeigten und betroffene Frauen durch sanfte Überzeugung einen anderen Weg zeigten. Viele Kinder würden heute nicht leben ohne diese Hilfe der Lebensschützer.
Es liegt auf der Hand, dass diese Art des sanften christlichen Widerstands der linksfeministischen Regierung missfällt. Nach dem Willen von Bundesfamilienministerin Paus und Bundesjustizminister Buschmann soll diese als »Gehsteigbelästigung« verunglimpfte Form des Protests gegen die sich ausbreitende Abtreibungskultur denn auch möglichst schnell verboten werden. Es könnte ja sein, dass ein Kind zu viel auf die Welt kommt.
Das Problem waren bislang die Verwaltungsgerichte. Zuletzt hatte ein Urteil des Verwaltungsgerichts Frankfurt/ Main den Lebensschützern den Rücken gestärkt und ihr Recht auf Versammlungsfreiheit bestätigt. Das wollen Paus und Buschmann offenbar dauerhaft ändern, indem sie ein generelles Verbot verabschieden.
Das Gesetz dazu soll bereits ausgearbeitet sein und laut Paus zügig verabschiedet werden.
Weiterhin möglich sind wohl aber Proteste der Klima-Kleber, die den Verkehr aufhalten.
Ein Gastbeitrag von Initiative Christenschutz


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