Weil Sie Merkel indirekt Mitschuld an den Anschlägen gab

Die Linke_ Sahra Wagenknecht unter Beschuss

Eigentlich war ihre Kritik indirekt und milde. Es ging ihr darum zu zeigen, dass Merkels Politik Mitschuld an der Krise im Nahen Osten und somit an der Flüchtlingskrise und am wachsenden Terror habe. Doch für die Linke reicht das für ein Aufschrei.

Freie Welt

Manche Dinge darf man anscheinend nicht kritisieren. So auch den Flüchtlingskurs von Angela Merkel. Zuwanderund um jeden Preis?

Sahra Wagenknecht hatte die Außenpolitik der Merkel-Regierung kritisiert und indirekt der Bundeskanzlerin eine Mitschuld an der Flüchtlingskrise gegeben. Denn schließlich habe Merkel die Nahostpolitik der USA unterstützt. Auch die Sparpolitik bei der Polizei habe zu Sicherheitsrisiken geführt.

Für ihre Parteikollegen in der Linkspartei war das schon zu viel. Besonders ägern sie sich über den Zuspruch, den Wagenknecht von der AfD bekommen hat. Doch dies war nicht das erste Mal. Der Linken-Abgeordnete Jan van Aken hatte bereits vor Monaten Wagenknecht rechten Populismus vorgeworfen: „Wer Merkel von rechts kritisiert, kann nicht Vorsitzender einer Linksfraktion sein.“

 

 

Sven von Storch

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