[Siehe Kampagne der Initiative Christenschutz gegen den Missbrauchs des Kirchenasyls HIER]
Initiative Christenschutz: Herr von Storch, am letzten Weihnachten wären der Kölner Dom und der Wiener Stephansdom beinahe Opfer islamistischer Anschläge geworden.
Sven von Storch: Nach der israelischen Vergeltungsaktion im Gaza hat der IS seine Anhänger weltweit aufgerufen, soviele Christen und Juden wie möglich zu töten. Die geplanten Terroranschläge in Deutschland und Österreich sind zweifellos das Ergebnis dieses Aufrufs. In der servilen deutschen Presse wird dieser Zusammenhang selbstverständlich verschwiegen.
An Weihnachten ist der Kölner Dom bis auf dem letzten Platz gefüllt. Der Gedanke, wieviele Christen, Frauen, Kinder durch das IS-Mordkommando getötet worden wären, ist schlicht unvorstellbar. Anstatt Schutz und Solidarität zu erfahren, wurden die Gläubigen am Eingang des Kölner Doms zum Weihnachtsgottesdienst wie Schwerverbrecher durchsucht. Deutschlands Christen, Sie und ich, müssen uns jetzt filzen lassen, um in die Kirche zu gehen. Das sind dystopische Szenen, die zeigen, in welch erbärmlichen Zustand diese Regierung unser Land hinabgerissen hat.
Initiative Christenschutz: Auch die Kirchen verhielten sich still, als die Anschläge publik wurden.
Sven von Storch: Natürlich. Denn sonst müsste der Klerus ja öffentlich überlegen, wieviel Anteil er selbst wie die Institution Kirche an der völlig außer Kontrolle geratenen muslimischen Turbo-Migration haben. Die Kirchen machen nicht nur mit, sie sind die treibende Kraft hinter der Asyllobby. Für die ist grenzenloses Asyl keine Frage von Ethik oder Moral. Allein letztes Jahr haben Bund und Länder 50 Milliarden Euro für Flüchtlinge und Asyl ausgegeben. Das Geld fließt in Strömen. Für die Kirchen-Soziallobby Diakonie, Caritas und Co. ist Asyl das Geschäft des Jahrhunderts.
Das Schlüsselinstrument ist für die das Kirchenasyl. Der eigentliche Sinn des Kirchenasyls besteht darin, besonders schweren Einzelfällen von politisch Verfolgten vorübergehend Obdach und Schutz zu gewähren, zB. Menschen wie Julian Assange. Diesen Auftrag christlicher Barmherzigkeit hat die Kirche aber völlig außer acht gelassen und das Kirchenasyl stattdessen zur Drehscheibe illegaler Masseneinwanderung gemacht. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Waren es vor 2015 nur 100 bis 200 Fälle pro Jahr, sind die Fallzahlen seit Merkels Asylputsch förmlich explodiert. Wir sprechen jetzt von 2000 Kirchenasylfällen pro Jahr, Tendenz steigend.
Initiative Christenschutz: Wie kann so etwas geschehen, so völlig außerhalb der Kontrolle des Staates?
Sven von Storch: Wir leben in einem Staat, der den massenhaften Grenzübertritt ohne Identitätsprüfung duldet, sogar ausdrücklich wünscht. Dem normalen Bürger hingegen wird nicht einmal das Angeln ohne Genehmigung erlaubt. Jetzt gibt es sogar Sicherheitsschleusen vor Kircheneingängen wie beim Kölner Dom. Manche würden das Herrschaft des Unrechts nennen.
Was das Kirchenasyl angeht, sehen die Behörden weg. In manchen Landkreisen gibt es sogar eine aktive Zusammenarbeit zwischen Kirchen und Migrationsämtern. Der Staat duldet das Kirchenasyl, weil es zu seiner Agenda passt, massenhaft fremde Menschen in Deutschland anzusiedeln.
Initiative Christenschutz: Was genau geschieht beim Kirchenasyl? Wie läuft das ab?
Sven von Storch: In der Regel läuft es so: Ein Migrant wird im Kirchenasyl aufgenommen, bekommt freie Kost und Logis. In 90 Prozent der Fälle handelt es sich um einen Dublin-Fall, also eine Person ohne Bleiberecht, weil diese bereits in einem anderen Land einen Asylantrag gestellt hat. Überstellen deutsche Behörden diese Person nicht innerhalb von sechs Monaten in das Erst-Asylland, geht das Asylverfahren auf Deutschland über. Heißt: Der Migrant bleibt dauerhaft hier, selbst, wenn er nach geltendem Recht abgeschoben werden müsste.
Nach sechs Monaten verlassen die Kirchenasylanten – jetzt sicher vor Abschiebung – ihren Platz. Neue Migranten rücken unverzüglich nach. Die Nachfrage ist riesig, wie die Kirchen selbst stolz zugeben. Unter Bruch geltenden Rechts haben die Kirchen auf diese Weise über 6000 Abschiebungen seit 2017 verhindert. Das Asylkarussel dreht sich weiter und immer schneller. Greifen Behörden doch einmal durch und wollen ein gerichtliches Abschiebeurteil durchsetzen, geht es in zwei Dritteln der Fälle schief, weil ein plötzliches sogenanntes Abschiebehindernis auftritt, beispielsweise Krankheit oder Suizidgefahr. Wie so etwas gelingt, darüber klären Pro-Asylanwälte und Wohlfahrtsverbände die Migranten großzügig auf.
Initiative Christenschutz: Was schlagen Sie vor? Wie kann man den Mißbrauch Kirchenasyl stoppen?
Sven von Storch: Durch die Trennung von Kirche und Staat genießen die Kirchen als Körperschaft öffentlichen Rechts einen Sonderstatus. Deshalb kamen und kommen die immer noch durch mit ihrer Kirchenasyl-Praxis, ohne daß die Behörden einschreiten. Trotzdem dulden die Innenminister eine nicht enden wollende Mißachtung von Recht und Gesetz durch die Kirchen. Vor dem Hintergrund einer kaum noch zu bewältigenden Notlage für überlastete Kommunen, für unser Sozial- und Gesundheitssystem, für die Sicherheit der deutschen Bürger muss der Rechtsbruch Kirchenasyl endlich von den Innenministern beendet und das Kirchenasyl wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden.
Initiative Christenschutz: Herr von Storch, wir danken Ihnen für das Gespräch.


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