Die Friedenspartei ist zur Rüstungs- und Kriegspartei geworden

Die Grünen haben ihre eigenen Wähler und Werte verraten

Keine Partei in Deutschland setzt sich so mit Nachdruck für Waffenlieferungen in Kriegsgebiete ein, wie die Grünen. Einst warben sie für das Gegenteil.

Bis vor kurzem haben die Grünen sich in ihren Wahlkämpfen noch als Friedenspartei verkauft. Auf Plakaten (siehe Bild) haben sie sich gegen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete ausgesprochen. 

Wir erinnern uns: Die Partei der Grünen war in den 1970er Jahren nicht nur aus der Umweltbewegung, sondern vor allem auch aus der Friedensbewegung hervorgegangen. In den 1970ern und 1980ern demonstrierten sie gegen die atomare Aufrüstung und beschimpften Soldaten als potentielle Mörder. Die meisten grünen Politiker hatten damals ihren Wehrdienst verweigert.

Doch die Wahrheit ist längst eine andere: Keine Partei drängt aktuell so sehr auf Waffenlieferungen und militärisches Engagement Deutschlands wie die Grünen. Der Wandel kam damals mit Joschka Fischer als Außenminister. Annalena Baerbock ist in dessen Fußstapfen getreten.

Die Grünen haben ihre alten Werte und ihre Wähler verraten.

Sven von Storch

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