Deutschland hatte jahrzehntelang davon profitiert, dass es nicht wie Großbritannien den industriellen Sektor großflächig auslagert und auf den Dienstleistungssektor setzt. In Deutschland hatte man versucht, den industriellen Sektor weitgehend zu erhalten.
Deutschland wird deindustrialisiert
Doch das ist vorbei. Der Industriesektor schrumpft. Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Industrie-Produktion ins Ausland oder geben auf. Besonders die Bürokratie, die Steuern und Abgaben sowie vor allem die Energiekosten machen Deutschland als industriellen Produktionsstandort immer unattraktiver.
Industrie-Jobs gehen verloren
Wie die "Wirtschafts-Woche" berichtet, gehen jeden Monat rund 15.000 Jobs im Industriesektor verloren. Den stärksten Beschäftigungsabbau verzeichnen ausgerecht die Automonilindustrie und der Maschinenbau, zwei Bereiche, für die Deutschland einst Weltruf genoss.
Das Münchener Ifo-Institut beschreibt, dass immer mehr Unternehmen sich bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern zurückhalten. Man wartet die Entwicklungen ab und will in Zukunft mehr Stellen abbauen als neue schaffen.
Der Dienstleistungssektor wird die Entwicklung nicht abfedern können
Es gibt zwar bestimmte Dienstleistungsbereiche (wie zum Beispiel in der Pflege), in denen der Personalbedarf hoch ist und vielleicht nocht ansteigt. Doch in den meisten Dienstleistungsberufen werden ebenfalls Jobs wegfallen, weil die KI (Künstliche Intelligenz) immer mehr Aufgaben übernimmt.
Wenn der Konsum in Deutschland schrumpft, weil immer mehr Bürger kein adäquates Einkommen mehr haben, wird auch der Einzelhandel weiter zurückgehen. Es ist ein Teufelskreislauf.
Die Wohlstandszentren in Deutschland "clustern" immer um die Industriezentren. Die Region Stuttgart profitiert von Porsche und Daimler, Wolfsburg von Volkswagen, Ludwigshafen von der BASF usw. Wenn diese Cluster zusammenschmelzen wie im Ruhrgebiet, wo die Stahlindustrie zusammengebrochen ist, dann wird auch der Wohlstand und damit Gewerbe-Landschaft (Einzelhandel, etc.) zurückgehen.
Der Schlüssel für die Zukunft Deutschlands ist daher der Erhalt und der Ausbau der Industrie. Doch viele technologische Entwicklungen werden in Deutschland verschlafen. Die größten Start-Ups in der Tech-Branche sind alle in den USA.
Deutschland braucht dringend eine wirtschaftspolitische Wende, um die Weichen für eine Re-Industrialisierung zu stellen: Bürokratieabbau, Energie-Sicherheit und geringe Standortkosten sind hier die Wendemarken. Die Merz-Regierung hatte eine solche Wende versprochen, aber nicht eingehalten. Es wird Zeit für einen Wechsel in der Politik.


Kommentare
... „Der Maschinenbau und…
... „Der Maschinenbau und die Autoindustrie gehören zum Rückgrat der deutschen Industrie. Viele mittelständische Betriebe arbeiten vernetzt mit den großen Konzernen. Doch“ auch „dieses Netzwerk zerbricht“!!! ...
Ja mei, so erkennt selbst einer wie ich: „Das Deutschland von heute wirkt immer mehr wie eine Farce über das Deutschland von gestern. Es wirkt schon fast erstaunlich, dass deutsche Autos noch fahren können. In manchen Momenten bündelt sich die ganze Absurdität.“ ... https://rtde.team/meinung/271231-auf-bahnhoefe-warten-und-im/
Wolodja21La@web.de
Außenkanzler MERZ und seine CDUCSU - Freunde zerstören durch ihren "green deal" die deutsche Wirtschaft....
Man sollte aber auch…
Man sollte aber auch dazusagen, daß diesen feigen Marionetten der globalistischen Klimamafia dieser "green deal" nur aufgezwungen wurde.
Wobei die Union noch relativ harmlos ist im Vergleich zu den völlig gewissenlosen rot/grünen Stiefelleckern der Deutschlandabschaffer.
Add new comment