Es klingt absurd. Wenn die Windräder still stehen, weil kein Wind weht, produzieren sie keinen Strom. Aber sie verbrauchen Strom! Und wenn dann auch kein Sonnenwetter ist, wird kein Solarstrom produziert.
Dann muss besonders viel Strom aus dem Ausland bezogen werden.
Wie die »BILD-Zeitung« mit Bezug auf den »Radiant Energy Report« berichtete, hat sich der Import von Atomstrom im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht.
Prof. André Thess von der Universität Stuttgart erklärte gegenüber der »BILD-Zeitung«:
»Im Zuge des Atomausstiegs hat sich Deutschland vom Energieexporteur zum Energieimporteur gewandelt. Während Deutschland im Zeitraum Dezember 2022 bis November 2023 im Saldo 1,79 Mrd. kWh Strom nach Frankreich exportierte, importierte es im analogen Zeitraum Dezember 2023 bis November 2024 13,19 Mrd. kWh aus Frankreich.«
Und der Energie-Ökonom Prof. Manuel Frondel vom RWI-Leibniz-Institut erklärte der »BILD-Zeitung«, dass durch die Abschaltung der Kernkraftwerke sich Deutschland gegenüber den Nachbarländern egozentrisch gezeigt habe. Denn es habe sich darauf verlassen, dass Stromdefizite durch andere Länder ausgeglichen werden.
Immer wieder zeigt sich also, dass der komplette Atomaustieg ein Fehler war. Deutschland hatte einst die sichersten und ertragreichsten Kernkraftwerke der Welt. Nun haben wir nicht nur diese Energiequelle verloren, sondern auch die Forschungskompetenz auf diesem Gebiet. Während andere Länder immer modernere Formen der Kernkraft entwickeln, ist Deutschland außen vor.


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