Das ist eingentlich kaum zu glauben. Das sprengt alle gesunden Verhältnisse. Deutschland hat im Jahr 2017 mehr Menschen Asyl- und Schutzstatus gewährt als alle 27 anderen EU-Staaten zusammengenommen. Dies berichteten unter anderen Focus-Online und der Bayrische Rundfunk.
Etwa 60 Prozent der positiven Asyl-Entscheidungen in der EU seien in der Bundesrepublik getroffen worden, teilte das europäische Statistikamt »Eurostat« in Luxemburg mit. Von insgesamt rund 538.000 Asyl- und Schutzbescheiden in der EU wurden rund 325.400 in der Bundesrepublik erstellt.
Und die anderen EU-Staaten? Frankreich hat nur 40.600 und Italien 35.100 positiven Schutz- und Asylbescheide ausgestellt. Alle anderen EU-Staaten noch viel weniger.
Rund 33 Prozent der Asylanten, die 2017 in der EU aufgenommen wurden, kommen aus Syrien, etwa 19 Prozent aus Afghanistan und circa 12 Prozent aus dem Irak.
Damit ist klar geworden: Nachdem Schweden die Notbremse gezogen hatte, blieb am Ende hauptsächlich Deutschland, das die Last der Asylflut zu bewerkstelligen hat.


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