Deutschland droht die De-Industrialisierung! — Diese Aussage ist so ernst wie nie zuvor in der Geschichte des Landes seit dem Zweiten Weltkrieg.
Banker, Investoren, Manager, Ingenieure, Wirtschaftsprofessoren und sonstige Ökonomen, Familienunternehmen, mittelständische Betriebe, Selbständige und Betroffene aus vielen Branchen rufen immer lauter nach einer Umkehr in der Politik. Sie befürchten schwere Jahre, die auf Deutschland zukommen werden. Wie laut müssen diese Rufe noch werden, damit die Öffentlichkeit und vor allem die Ampel-Politiker endlich aufwachen? Und wie schlimm muss die Lage werden, bis auch der von Zwangsgebühren finanzierte öffentlich-rechtliche-GEZ-Rundfunk ehrlich über den Ernst der Lage berichtet, anstatt willfährig Durchhalte-Propaganda zu verbreiten?
In der »Berliner Zeitung« gibt es jüngst wieder einen Bericht, der die Schärfe der Situation widerspiegelt. Es geht um Insider-Berichte aus der Chemie-Branche und die Befürchtung, dass Deutschland wichtige Schlüsselindustrien wie die Chemieindustrie und Aluminiumindustrie wegbrechen, wenn keine entscheidenden Maßnahmen getroffen werden, um die Energiekrise zu beenden und die Inflation zu bekämpfen.
Der Chemikaliengroßhandel ist derzeit massiv unter Druck, weil es zu immer mehr Lieferverzögerungen kommt. Dies bekommen viele Branchen zu spüren. Die Preise schießen durch die Decke, teilweise kommt es zu Verzehnfachungen der Kosten. Viele Geschäftskontakte wurden von Lieferantenseite aufgekündigt. Viele Unternehmen, die auf die Zulieferung von Grundstoffen angewiesen sind, haben ihre Planungssicherheit verloren. Auch der Lebensmittelbereich sei betroffen, heißt es.


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