In 31 Städten sollen die Bürger kein eigenes Feuerwerk mehr zünden dürfen

Deutsche Umwelthilfe (DUH) will private Silvester-Feuerwerke verbieten

Das nächste Silvester könnte leise ausfallen: Denn die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert für 31 Städte ein Verbot für private Silvesterraketen und Böller. Nur noch öffentliche Feuerwerke sollen erlaubt sein.

Wir leben in Zeiten der Verbote. Erst sollen uns das Autofahren, In-den-Urlaub-fliegen, Fleischessen und sogar unsere Haustiere madig gemacht werden. Nun kommt zu Silvester eine weitere Verbotskampagne hinzu: Denn wenn es nach dem Willen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) geht, soll in 31 deutschen Städten zu Silvester das private Zünden von Silvesterraketen und Böllern verboten werden [siehe Bericht »Tagesschau«, »MDR«].

Nur noch öffentliche bzw. professionell organisierte Feuerwerke sollen erlaubt sein, also solche, die von den Städten, Gemeinden, Kommunen oder Institutionen beaufsichtigt und genehmigt sind. Als Alternative zu den privaten Feuerwerke in den Städten wird vorgeschlagen, streng definierte Orte außerhalb der Städte festzulegen, wo privates Zünden von Feuerwerkskörpern erlaubt sein soll.

Als Grund für diese Forderung wird die Belastung durch Feinstaub angegeben. Neben den Umweltaspekten werden auch Sicherheitsaspekte genannt.

In China ist das anders: Dort wird das chinesische Neujahr nicht nur in einer Nacht, sonder über viele Nächte hinweg mit Krachern, Böllern und bunten Feuerwerkskörpern begleitet.

Sven von Storch

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