Der langsame Selbstmord der EU an Europa

Der Verrat aus Brüssel: Wie Europa seine industrielle Seele opfert

In einer Zeit, in der der globale Wettbewerb härter denn je tobt, steht Europa vor einer existentiellen Frage: Wollen wir uns weiterhin von fernab der Realität agierenden Bürokraten in den Ruin treiben lassen?

Friedrich Merz und Ursula von der Leyen


In einer Zeit, in der der globale Wettbewerb härter denn je tobt, steht Europa vor einer existentiellen Frage: Wollen wir uns weiterhin von fernab der Realität agierenden Bürokraten in den Ruin treiben lassen? Viele spüren es bereits im Alltag – steigende Preise, unsichere Jobs, eine Wirtschaft, die nicht mehr brummt wie früher. Doch woher kommt dieser Niedergang? Es ist nicht nur die Konkurrenz aus Fernost oder Übersee. Der wahre Übeltäter sitzt viel näher: in den gläsernen Palästen Brüssels. Hier werden Entscheidungen getroffen, die unsere Fabriken lahmlegen, unsere Energieversorgung verteuern und unsere Zukunft gefährden. Ein Verrat an den Werten, die Europa einst groß gemacht haben – und das Schlimmste: Viele in den Eliten begrüßen es noch.

Europas glorreiche Vergangenheit: Von der Wiege der Innovation zum Absturz

Erinnern wir uns: Europa war der Kontinent der Pioniere. Im 18. und 19. Jahrhundert entzündete sich hier die industrielle Revolution, die die Welt veränderte. Erfinder wie James Watt mit seiner Dampfmaschine oder Carl Benz mit dem Verbrennungsmotor legten den Grundstein für eine Ära des Fortschritts. Unsere Ingenieure und Unternehmen dominierten Märkte in Elektrizität, Chemie, Luftfahrt und mehr. Fabriken summten, Städte wuchsen, Wohlstand breitete sich aus. Das war unser Erbe – hart erarbeitet, stolz verteidigt.

Heute? Ein Schatten dessen. Große Automobilkonzerne melden dramatische Gewinneinbrüche, Chemiegiants kürzen Produktionen, Stahlwerke drosseln ihre Feuer. Hunderte Zulieferer zittern um ihre Existenz. Die Schlagzeilen sind voll von Pleiten und Verlagerungen. Und nein, das liegt nicht nur an unfairer Konkurrenz aus dem Ausland. Der Kern des Problems ist hausgemacht: Eine Politik aus Brüssel, die blindlings Regeln diktiert, ohne die Konsequenzen für den einfachen Arbeiter oder den Mittelstand zu bedenken. Es fühlt sich an wie ein langsamer Selbstmord – und wir alle zahlen die Rechnung.

Die Rhetorik der Eliten: Schöne Worte, bittere Realität

Hören wir uns an, was die Spitzen aus Brüssel predigen. Sie sprechen von Einheit, Entschlossenheit und Erfolgen in der Energiekrise. Angeblich haben sie Europa durch harte Zeiten geführt, Lichter in Schulen und Krankenhäusern am Brennen gehalten, Häuser gewärmt. Eine "echte Erfolgsgeschichte", wie es heißt. Doch schauen wir genauer hin: Was als Unabhängigkeit von russischen Fossilen gefeiert wird, ist nichts weiter als ein Tausch einer Abhängigkeit gegen mehrere andere.

Früher kam günstiges Gas aus Russland – zuverlässig, per Pipeline. Nach dem Konflikt in der Ukraine? Ein hektischer Wechsel zu Lieferanten wie den USA, Algerien, Nigeria oder Katar. Diese Partner teilen nicht immer unsere Interessen, und ihre Preise sind alles andere als freundlich. Noch ironischer: Russisches Öl sickert weiter ein, nur umgeleitet über Drittländer wie Indien, die Türkei oder Marokko. Es wird raffiniert, umetikettiert und landet letztlich in unseren Tanks – teurer, umweltbelastender, aber politisch "sauber". Das ist keine Unabhängigkeit, das ist Augenwischerei. Milliarden fließen ins Ausland, während unsere Industrie leidet. Wer profitiert? Nicht der deutsche Arbeiter, der höhere Stromrechnungen zahlt.

Kalte Fakten: Zahlen, die den Niedergang enthüllen

Lassen Sie uns die harten Zahlen sprechen lassen – Daten, die aus offiziellen Quellen stammen und ein Bild des Desasters zeichnen. Nehmen wir Porsche, ein Symbol deutscher Ingenieurskunst: Im Jahr 2025 brach der Betriebsgewinn um satte 99 Prozent ein, auf magere 40 Millionen Euro. Grund? Massive Investitionen in den Zwangsumstieg auf Elektro, ohne ausreichende Vorbereitung.

Oder Halbleiter: Im Jahr 2000 produzierte die EU 25 Prozent der weltweiten Chips. Heute? Weniger als acht Prozent. Selbst Brüssel gibt das zu. Solarmodule? 98 Prozent der 2023 in Europa installierten Paneele kamen aus China – eine totale Abhängigkeit von "grüner" Technologie aus dem Ausland.

Kritische Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und Seltene Erden? Fast 98 Prozent importiert, nur sieben Prozent aus eigener Förderung. Unsere Industrie verbraucht 20 Prozent des globalen Angebots, trägt aber fast nichts bei. Eine Schwachstelle, die uns erpressbar macht.

Und die Energiekosten? Strom in Europa wird siebenmal höher besteuert als in den USA. Selbst 2024 war der Unterschied sechsfach. In der Gaskrise 2022 kostete Gas hier sechsmal mehr als drüben – ganze Branchen wurden stranguliert. Diese Zahlen sind kein Zufall, sie sind das Ergebnis von Politik, die Ideale über Realität stellt.

Der Kern des Problems: Ungewählte Technokraten und ihre Blase

Wie konnte es so weit kommen? Schauen wir nach innen. Europa leidet unter einem Demokratiedefizit. Viele Entscheidungsträger – Kommissare, Beamte, Ausschusschefs – werden nicht direkt vom Volk gewählt. Sie rotieren in elitären Kreisen zwischen Brüssel und Straßburg, fernab vom Alltag der Menschen. Die Kommissionspräsidentin? Nicht durch Volkswahl, sondern durch Deals hinter verschlossenen Türen.

Das führt zu Politik, die entkoppelt ist von der produktiven Realität. Wie der Ökonom Milton Friedman warnte: Bewerten Sie Politik nicht nach Absichten, sondern nach Ergebnissen. Hier sehen wir gute Vorsätze, aber katastrophale Auswirkungen. Verbote und Vorschriften aus bequemen Büros, während Fabriken kämpfen.

Ein Paradebeispiel: Das Verbot neuer Verbrennungsmotoren ab 2035. Auf dem Papier umweltfreundlich. In der Praxis? Ohne Prüfung der industriellen Kapazitäten, ohne Sicherung technologischer Unabhängigkeit. Elektroautos sind toll – sauber, leise, als freie Wahl. Aber als Zwang? Das führt zu Chaos, Jobverlusten und Abhängigkeit von ausländischen Batterien.

Dieses Muster greift um sich: Schwerindustrie wie Stahl, Zement, Chemie steckt fest zwischen strengen Emissionsregeln und fehlenden Alternativen. Grüner Wasserstoff? Noch nicht reif. Kohlenstoffabscheidung? Zu teuer. Fabriken schließen oder wandern ab – nach Asien, wo man produzieren kann, ohne erdrückt zu werden.

Die falsche Unabhängigkeit: Abhängigkeit gewechselt, Preise explodiert

Die vielgepriesene "Energieunabhängigkeit" nach dem Bruch mit Russland? Ein Mythos. Wir haben nur die Lieferanten getauscht – und teurer eingekauft. LNG aus den USA oder Katar? Bis dreimal so kostspielig, Konkurrenz mit Asien um jeden Tanker. Deutschland, das Kernkraft abschaltete, feuerte Kohlekraftwerke an – mehr Emissionen, höhere Kosten. Eine politikgemachte Krise.

Russisches Öl? Verbannen wir es direkt, kommt es indirekt zurück. Indien raffiniert es günstig und verkauft es uns – wie Reuters enthüllte. Und der grüne Wandel? Wir kaufen Solarmodule, Batterien, Windturbinen-Komponenten aus China. Führung im Klimaschutz? Eher Kauf der Trophäe, statt sie zu erobern. Früher günstige russische Energie, jetzt teure Importe aus Übersee – unser Wohlstand sickert ab.

Der Kontrast: Wie die Weltmacht-Rivalen es besser machen

Während Europa stolpert, ziehen andere voran. Die USA balancieren Klimaziele mit Pragmatismus: Der Inflation Reduction Act pumpt Milliarden in Subventionen für Chips, Batterien, E-Autos. Europäische Firmen wandern ab, gelockt von billiger Energie und Hilfen. Priorität: Eigene Industrie zuerst.

China? Zentrale Planung mit "Made in China 2025". Dominanz in Robotik, Telekom, E-Mobilität. Sie kontrollieren Mineralien, produzieren Batterien, subventionieren hemmungslos. Ergebnis: Weltführung in Solar, Wind, E-Autos.

Indien? Nutzt Jugend und Wachstum. "Make in India" lockt Giganten wie Apple. Billige russische Energie, 6-Prozent-Wachstum, fünftgrößte Wirtschaft. Probleme? Ja, aber Aufstieg pur.

Europa? Behinderung durch eigene Regeln. Subventionen kollidieren mit Vorschriften, teure Energie, Überregulierung. Firmen wie BASF sparen hier, investieren drüben. Warnung eines BASF-Chefs: Anpassen oder untergehen.

Die düstere Zukunft: Vom Industrieriesen zum Museum?

Ohne Wandel? Europa wird ärmer. Hohe Jugendarbeitslosigkeit, Brain-Drain, Stagnation. In 10-15 Jahren: Ein Industriemuseum für Touristen. Relikte wie Watts Maschine oder Benz' Motor – verrostet. Andere bauen Roboter, Satelliten, Algorithmen. Unser Grabstein: "Hier ruht Europa, gestorben an Nachlässigkeit und Überregulierung."

Hart, aber realistisch. Doch es ist nicht unausweichlich. Europa hat Talent, Kapital, Märkte. Mit Mut könnte ein Kurswechsel gelingen: Fehler eingestehen, Fristen anpassen, Wokismus und Ideologische Klimaziele beenden. Investieren in Energie, Bildung, Forschung – mit Industrie zusammenarbeiten, nicht gegen sie. Gegenseitigkeit von Partnern fordern, keine naive Offenheit. Und: Institutionen demokratisieren, damit sie dem Bürger dienen, nicht Lobbys.

Die Verursacher könnten es nicht allein richten. Die Verantwortung liegt bei denen, die den Alltag tragen, die Missstände sehen und spüren. Durch offene Debatten, klare Forderungen und bewusste Entscheidungen an den Urnen könnte der Druck wachsen. Sie bauen Kontrollen auf: Digitale Währungen, IDs, um Stimmen zu dämpfen. Aber wo echte Bedenken geteilt werden, wo Analysen die Richtung weisen, da entsteht Raum für Veränderung.

Eine mögliche Wende: Unsere Zukunft in greifbarer Nähe

Die Zukunft hängt von den Schritten ab, die heute gesetzt werden. Wer weiterschläft, sieht den Niedergang kommen. Wer aufwacht, kann Regeln mitgestalten. Europa könnte wieder zur Wiege der Innovation werden, stark und unabhängig. Optimismus keimt auf, wo man die Geschichte nicht als gegeben hinnimmt, sondern aktiv formt – für die eigenen Familien, für das Land.

Sven von Storch

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Comments

"Verrat aus Brüssel"?

Und wer delegiert seine weitgehend weisungsgebundenen Abgeordneten nach Brüssel? Sind das nicht die EU-Länderregierungen selbst?

Und warum wird kein Veto eingelegt, wenn in der EU Beschlüsse abgenickt werden sollen, die nationalen Interessen entgegenstehen?

Es sind doch letztlich die von den europafeindlichen US-Globalisten unterwanderten Länderregierungen selbst, die Europa verraten!

Nur wenn die Mehrheit der Wähler in Europa das begreift, und ihre Landesverräter abwählt, ist Europa noch zu retten.

 

"Der langsame Selbstmord der EU an Europa

Der Verrat aus Brüssel: Wie Europa seine industrielle Seele opfert"

 

Der Selbstmord bzw. Mord in der "Familie" macht eben nur dann so richtig Spass, wenn er sehr langsam vonstatten geht und die Mörder*Innen die Qual und das Leiden ihres Opfers in aller Ruhe über einen ausgedehnten Zeitraum und mindestens "for twenny years" genießen und sich dabei möglichst als "Retter*Innen" und "Schützer*Innen" der "Familie" und überhaupt des ganzen "Planeten" aufspielen  können. In Zusammenhang mit solchen Verhaltensstörungen spricht man wohl von "Factitious Disorder by Proxy".

 

"Wie die Weltmacht  - Rivalen es besser machen"

"Die Weltmacht - Rivalen" dürften sich inzwischen einig sein darüber, dass die Deutschen unverbesserliche Idiotinnen und Idioten sind, denen man, divide et impera, nur ganz wenig vom Gift der postmodernistischen Spaltung zu verabreichen braucht, um ihnen den Rest zu geben und sich dann zurücklehnen und ihnen beim dekadenlangen Todeskampf zusehen zu können. 

 

Ekkehardt Fritz Beyer

09.12.2025 | 13:25

... „In einer Zeit, in der der globale Wettbewerb härter denn je tobt, steht Europa vor einer existentiellen Frage: Wollen wir uns weiterhin von fernab der Realität agierenden Bürokraten in den Ruin treiben lassen?“ ...

Ich mit Sicherheit nicht!!!

Und da gibt es wohl noch einen, der nicht nur „die politische Krise der Ukraine“ eiskalt ausnutzt! ... „Dass es jedoch überhaupt soweit kommen konnte, ist der fahrlässigen Außenpolitik der USA zu verdanken! 

An der Oberfläche erscheint der Konflikt in der Ukraine als ein Konflikt zwischen dem Westen und Russland: Die USA und die EU möchten die Ukraine an die EU heranführen, um die Grenzen der EU und vielleicht auch der Nato an die russische Grenze heranzurücken. Und Russland möchte dieses Ansinnen auf seine Weise torpedieren. Doch diese Erzählung ist lediglich die halbe Wahrheit. Um die ganze Wahrheit zu erfassen, muss in die Vergangenheit zurückgeblickt und vor allem genauer hinter die Logik des nuklearen Abschreckungssystems während der Blockkonfrontation geschaut werden“: https://www.stern.de/politik/ausland/rolle-der-usa-in-der-ukraine-krise-die-egoistischen-staaten-von-amerika-3677574.html

Klar: „Nach der Veröffentlichung von Donald Trumps „28-Punkte-Plan“ für die Ukraine fühlt sich Europa zunehmend ausgegrenzt. Nun wollen sich aber Merz, Macron, von der Leyen und Co. wieder in die Entwicklung um die Ukraine einbringen. Dazu wird das Vorhaben vorangetrieben, sich die in Europa eingefrorenen russischen Vermögen anzueignen, um die Ukraine und die NATO weiter aufzurüsten – mit dem wohl illusorischen Ziel, Russland doch noch eine „strategische Niederlage“ zuzufügen“!!! https://www.nachdenkseiten.de/?p=143361 

Sei nicht länger Wahlvieh – Zahlvieh – Schlachtvieh. X AfD!!!

Else Schrammen

09.12.2025 | 15:04

Und wer marschiert an vorderster Front bei diesem Vorhaben, die Wirtschaft mit "grün"  abzuwürgen, hirnlos Seit' an Seit'? Siehe da, wieder einmal zwei Deutsche, mit ser uralten Parole: Am deutschen Wesen ...!

in den 70er hatte Bonn und Tokio den Auftrag zur Weltspitze aufzusteigen. in den nuller Jahren musste Schröder outsourcing nach Moskau und Peking organisieren. Nun steht multipolare Welt, war das Ziel. Berlin träumt noch von Unilateralismus (Planwirtschaft). Wenn DDR 2.0 nicht kommt, soll Europa eben verrecken.........Sie wissen was zu tun ist, wollen nicht. Zeit, das Trump den preussischen Prügelstock mitbringt.

Der EVP-Chef Manfred Weber will deutsche Soldaten in die Ukraine bringen. Manfred Weber ist von der CSU. Die jungen Männer in Deutschland sollten wissen, dass die CDUCSU plant, dass Sie in den Krieg gegen Russland ziehen sollen. Ich denke, dieses Thema wird "hochpolitisch" diskutiert werden. Die EU hat eben imperialistische Ziele und will sich bis zur russischen Grenze ausdehnen und dann Russland zersetzen in mehrere Teile, um an die russischen Rohstoffe zu kommen.

Damit haben sich die Ziele der EU geändert, statt Partnerschaft strebt die EU Imperialismus an.

Die AfD, FREIEN WÄHLER und BÜNDNIS DEUTSCHLAND sollten sich genau überlegen, wie Sie sich hier positionieren. Die CDUCSU, SPD, Grünen und LINKEN unterstützen den IMPERIALISMUS DER EU !

Europa muss Frieden sichern: EVP-Chef Weber fordert deutsche Soldaten in der Ukraine

Macht und Größenwahn steigen solange bergauf ,bis der Gipfel erreicht ist ,aber dann geht es ganz automatisch steil bergab  ,besonders mit der MACHT!

Macht aner gar nichts ! Wer nicht lernen will ,muss fühlen ,oder ,den lernt das Leben !

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