Kanonenfutter aufgebraucht: Ukraine will 18-60-jährige Männer aus dem Ausland zurückholen

Der Ukraine gehen die Soldaten aus_ Jetzt sollen Ukrainer aus dem Ausland zurückkommen

Weil die USA/EU/NATO die Ukraine bis zum letzten Ukrainer verteidigen wollen, gehen der Ukraine die wehrfähigen Männer aus. Die Verluste gehen in die Hunderttausende. Jetzt stellt die Ukraine den im Ausland befindlichen Männern keinen Reisepass mehr aus.

Zbigniew Brzeziński und George Soros hatten es schon in den 1990er Jahren beschrieben, dass Russland mit Soldaten aus Osteuropa bezwungen werden könnte, denn die westlichen NATO-Staaten und vor allem die USA würden es nicht hinnehmen, eigene Verluste an Menschenleben in großer Zahl hinzunehmen [siehe Artikel »Freie Welt«].

Wer das Wirken des ehemaligen US-Präsidentenberaters Zbigniew Brzeziński kennt, der weiß, wie die Strategie in der Ukraine läuft. Die Ukraine wird als geostrategischer Dreh- und Angelpunkt gesehen, um Russland zu brechen. Da Russland die Ukraine militärisch angegriffen hat und sich dort im Osten festgesetzt hat, verfolgen die USA dieselbe Strategie, die auf Anraten von Zbigniew Brzeziński schon in den 1980er Jahren in Afghanistan angewendet wurde: Damals sollte die Sowjetunion in Afghanistan ausbluten, indem man die Mudschaheddin mit westlichen Waffen ausstattet, islamistische Gotteskrieges aus anderen islamischen Ländern in Afghanistan agieren lässt (Al-Qaida). Die UdSSR sollte geschwächt werden, ohne dass US-Soldaten sterben müssen.

Genau so läuft es jetzt in der Ukraine. Russland soll maximal geschwächt werden, ohne dass die USA eigene Soldaten opfern sollen. Stattdessen blutet die Ukraine demografisch aus. Die Europäer verausgaben sich wirtschaftlich, um der Ukraine zu helfen, doch in den USA profitiert die Waffenindustrie.

Mittlerweile sind schon Hunderttausende an ukrainischen Männern im Kampf gefallen. Die Angaben zu den Zahlen schwanken irrsinnig. Die Ukraine redet die Zahlen klein, Russland redet die Zahlen hoch. Die Wahrheit kommt wohl erst am Ende des Krieges ans Licht. Klar ist, dass die ukrainische Armee unter einem permanenten Personalmangel leidet.

Dieser Personalmangel hat sich durch die Flucht von Millionen Ukrainern ins Ausland verschärft. Viele Ukrainer haben es bevorzugt, mit ihren Familien im Ausland Unterkunft zu finden, um nicht ins Militär eingezogen zu werden. Andere haben ihren offiziellen Wohnsitz ins Ausland verlagert, kehren aber immer wieder in die Heimat zurück.

Genau dies ist der Regierung von Präsident Selenskij ein Dorn im Auge. Um die Zahl der Rekruten zu steigern, soll jetzt die ukrainische Regierung männlichen Ukrainern im Ausland keine Reisepässe mehr ausstellen und auch keine mehr verlängern [siehe Bericht »n-tv«]. Das bedeutet: Um einen Reisepass zu bekommen oder ihn zu verlängern, müssen sie in die Ukraine zurückkommen. Und das bedeutet: zum Kriegsdienst eingezogen zu werden.

Dieses Vorgehen betrifft alle wehrfähigen Männer im Alter von 18 bis 60 (!) Jahren. Die Altersspanne verrät, wie groß die Not ist, genügend Soldaten zu bekommen.

Wer soll später die Ukraine aufbauen, wenn demografisch ein großer Teil der männlichen Bevölkerung fehlt? Diese Frage scheint im Westen niemanden zu interessieren. Denn es geht den USA nicht um das Wohl der Ukraine, sondern um die Niederringung Russlands.

Sven von Storch

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