Mainstream-Medien haben neuen Helden gefunden

Der Schulz-Wahn

Die Nibelungentreue der Mainstream-Medien zu Angela Merkel ist endgültig gebrochen. Martin Schulz heißt deren neuer Star. Alles setzt auf Rot(-Rot)-Grün.

Freie Welt

Es ist, als ob jemand die Richtung vorgibt und alle im Herdentrieb folgen. Noch vor wenigen Wochen schien sich die deutsche Medienlandschaft hinter Merkel verbarrikadiert zu haben. Was auch immer ihr vorgeworfen wurde, was auch immer an ihr zu kritisieren war - die Mainstream-Medien haben Angela Merkel verteidigt wie ein Wachhund am Gartentor. Nach der Wahl von Donald Trump haben die deutschen und amerikanischen Medien im Einklang die Hymne von der neuen Verteidigerin der westlichen Werte gesungen.

Jetzt ist alles anders. Merkel wird fallengelassen wie eine alte Kartoffel. Schulz ist nun die neue Hoffnung. Der Medienhype nimmt bizarre Züge an. Die Mainstream-Medien wittern das neue Zeitalter der SPD: Bundespräsident Steinmeier (der "Mutbürger", wie die Springerpresse behauptet), Außenminister Gabriel - und nun bald Bundeskanzler Schulz?

Der Spiegel zeigt auf seinem dieswöchigen Cover-Bild einen großen Schulz, der mit seinem Zeigefinger eine kleine Kanzlerinnenfigur umzukippen droht. Der Text dazu: "Merkeldämmerung: Kippt sie?"

Und wie von den Medien durch "Zauberhand" herbeigeredet ist die da: die neue Mehrheit für Rot-Rot-Grün. Wie Focus berichtete, soll laut INSA-Umfrage Rot-Rot-Grün aktuell eine Mehrheit haben. Wenn schon der Focus die Idee von Rot-Rot-Grün feiert, dann weiß man, dass die Weichen umgestellt wurden: Man hat eingesehen, dass das Merkel-Modell mit der großen Koalition nicht mehr ankommt und puscht nun mit aller Kraft eine rot-grüne oder gar rot-rot-grüne Regierungsoption. Dann wäre auch der letzte Widerstand gegen die derzeitige Immigrationspolitik endgültig gebrochen und Deutschland auf den Kurs in Richtung multikulturelle EU-Gesellschaft festgelegt.

Alle, die ebendies verhindern wollen, müssten also schnell die CDU unterstützen, wird indirekt suggeriert. Das scheint die neue Strategie gegen die AfD und Anti-EU-Stimmung zu sein. Schließlich will das Establishment keine "Trump-Wahl" und keinen "Dexit". Wichtig, dies zu durchschauen!

 

 

Sven von Storch

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