Die Repo-Krise im September 2019 – das stille Warnsignal
Die Architekten des internationalen Finanzsystems hatten ihre Berechnungen bereits Monate im Voraus angestellt. Im September 2019 geriet das Repo-Geschäft an den Rand eines Kollapses. Die Zinsen für Tagesgeld schnellten auf über zehn Prozent in die Höhe. Die Federal Reserve pumpte unter Ausschluss der Öffentlichkeit enorme Summen in das Bankensystem. Dies war keine bloße Vorsichtsmaßnahme. Es handelte sich vielmehr um den letzten Versuch, einen drohenden Totalabsturz abzuwenden.
Das globale Derivategeschäft, das auf extremen Hebeln basierte, hing am seidenen Faden eines einzigen Margin Calls.
Ein vollständiger Stopp der Kreditvergabe war bereits kalkuliert worden. Das System benötigte dringend Zeit und vor allem ein Ventil, um massive Liquidität in den Markt zu schleusen, ohne durch eine sofortige Hyperinflation die Kontrolle zu verlieren. Um dies zu verhindern, musste die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes drastisch gesenkt und die Nachfrage der Konsumenten gebremst werden. Ein weitreichender wirtschaftlicher Shutdown stellte das einzige Mittel dar, um dies zu erzwingen.
Vom Planspiel zur Realität: Der Shutdown 2020
Was kurz zuvor in Planspielen skizziert worden war, trat nur wenige Wochen nach der Repo-Krise tatsächlich ein. Weltweit setzten Regierungen nahezu zeitgleich identische Beschränkungen durch. Während nicht systemrelevante Branchen schließen mussten und das gesellschaftliche Leben weitgehend stillstand, blieben die für das Finanzwesen kritischen Strukturen aktiv. Offiziell wurde dies mit der Eindämmung einer Pandemie begründet. Das eigentliche Ziel bestand jedoch in der Sanierung der Bilanzen der Großbanken.
Wie die Großbanken profitierten
Institute wie JP Morgan Chase unter der Führung von Jamie Dimon profitierten massiv. Bereits in die Repo-Krise eingebunden, schöpften sie nun reichlich Liquidität aus den Notfallprogrammen der US-Notenbank. Während der Mittelstand um die eigene Existenz kämpfte, wickelte JP Morgan Kredite und Kapitalhilfen in Höhe von 2,3 Billionen Dollar ab.
Die Fed schuf zwischen März und Dezember 2020 rund 3,3 Billionen Dollar neu. Inklusive aller Garantien und Programme wuchs das Volumen auf fast sechs Billionen Dollar an. Dieser Betrag entsprach mehr als einem Viertel des US-Bruttoinlandsprodukts. Das Geld floss primär an Banken und in Unternehmensanleihen.
Dass es nicht zu einer sofortigen Preisexplosion kam, lag allein an den Lockdowns. Flugzeuge blieben am Boden, Geschäfte schlossen und die Konsumnachfrage brach ein. Das neu geschaffene Geld blieb im Finanzkreislauf gefangen. Es stärkte die Bilanzen der Großbanken und ermöglichte eine Refinanzierung zu Nullzinsen.
Der gezielte Niedergang des Mittelstands
Das eigentliche Kalkül lag in der gezielten Schwächung kleiner und mittlerer Betriebe, die als Motoren der Geldzirkulation fungierten. Indem man diese Firmen, die fast die Hälfte der Arbeitsplätze stellten, stilllegte, unterbrach man den Geldfluss in den Alltag. Über eine Million kleiner Betriebe schlossen für immer. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, gemessen an der M2-Velocity, stürzte auf ein historisches Tief.
Das frische Kapital der Fed erreichte den Endverbraucher kaum. Stattdessen sammelte es sich bei Tech-Giganten und Finanzinstituten an. Der enorme Vermögenstransfer von der Mittelschicht hin zu den Finanzeliten war kein Zufall. Er stellte ein beabsichtigtes Resultat dar.
Die verzögerte Inflation und die neue Machtverteilung
Als die Beschränkungen im Jahr 2021 fielen, kam die Inflation zeitverzögert, genau wie geplant. Das Finanzsystem war zu diesem Zeitpunkt bereits stabilisiert. Die Konzentration von Macht und Kapital war festgeschrieben.
2026: Neues Krisenszenario am Persischen Golf
Heute wiederholt sich dieses Muster unter veränderten Vorzeichen. Der Krieg am Persischen Golf, ausgelöst durch den Angriff Israels und der USA auf Iran im Februar 2026, hat die Straße von Hormus seit März weitgehend destabilisiert. Iran hat wiederholt Restriktionen verhängt und gedroht, die Passage vollständig zu blockieren oder nur unter eigener Autorisierung zuzulassen.
Obwohl es zwischenzeitlich Ankündigungen einer vorübergehenden Öffnung im Rahmen fragiler Waffenruhen gab, bleibt der Schiffsverkehr stark eingeschränkt. Die tägliche Durchfahrt von über hundert Tankern und Frachtern ist auf ein Minimum gesunken. Dadurch gerät ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggasversorgung in akute Gefahr.
Explodierende Energiepreise und drohende Energie-Lockdowns
Die unmittelbaren Auswirkungen sind dramatisch. Die Energiepreise sind explodiert und haben neue Höchststände erreicht. Benzin, Diesel und Heizöl verteuern sich weltweit in Rekordgeschwindigkeit. Haushalte und Unternehmen sehen sich mit massiv steigenden Energiekosten konfrontiert, die die Inflation erneut anheizen. Transportkosten für Waren aller Art steigen rapide an, was zu Lieferengpässen und höheren Preisen im Einzelhandel führt.
In Asien, Europa und den USA mehren sich bereits Diskussionen über mögliche verpflichtende Energie-Lockdowns. Diese Maßnahmen könnten rationierten Konsum, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Temperaturvorgaben für Gebäude und Einschränkungen der privaten Mobilität umfassen. In einigen Ländern werden bereits Notfallpläne aktiviert, die an die Erfahrungen der Pandemie-Jahre erinnern, nun jedoch unter dem Vorwand der Energie- und Klimasicherheit.
Düngemittelkrise und drohende Lebensmittelengpässe
Gleichzeitig destabilisiert der Konflikt den globalen Düngemittelmarkt massiv. Etwa ein Drittel des seetüchtigen Düngemittelhandels läuft traditionell über die Straße von Hormus. Wichtige Exporteure wie Saudi-Arabien, Katar, Bahrain und Iran können ihre Lieferungen von Harnstoff, Phosphat und anderen Stickstoffdüngern nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr versenden. Die Preise für Düngemittel sind in kurzer Zeit stark gestiegen.
Dies trifft die Landwirtschaft weltweit zu einem kritischen Zeitpunkt, kurz vor der Frühjahrsbestellung in der Nordhalbkugel und während der Erntesaison in vielen Regionen des Südens. Die Folgen für die Lebensmittelversorgung sind gravierend und werden sich im Laufe des Jahres 2026 weiter verschärfen. Ernteausfälle drohen in wichtigen Anbauregionen, da Landwirte auf teurere oder knappe Düngemittel verzichten müssen oder die Erträge pro Hektar sinken.
In Entwicklungsländern, die stark auf Importe angewiesen sind, könnte dies zu akuten Versorgungskrisen führen. Brot, Reis, Getreide und andere Grundnahrungsmittel werden teurer und teilweise knapp. Die ohnehin bestehende Lebensmittelpreisinflation erhält neuen Schub. Experten warnen vor einer Verschlechterung der globalen Ernährungssicherheit, möglichen Hungersnöten in vulnerablen Regionen und sozialen Unruhen, die aus steigenden Preisen und Engpässen resultieren.
Der Weg zum digitalen Zentralbankgeld
Dieses vielschichtige Krisenszenario aus Energieknappheit, explodierenden Preisen und drohenden Lebensmittelengpässen dient als idealer Katalysator, um die Einführung von digitalem Zentralbankgeld wie dem digitalen Euro massiv zu beschleunigen. Die Europäische Union arbeitet bereits intensiv an der gesetzlichen Grundlage, die im Laufe des Jahres 2026 verabschiedet werden soll. Ein Pilotprojekt ist ab Ende 2027 vorgesehen, und die technische Einsatzbereitschaft soll bis 2029 erreicht sein.
Die durch den Konflikt erzeugte wirtschaftliche Not und die damit einhergehende Verunsicherung der Bevölkerung sollen die Akzeptanz für dieses neue Geldsystem erzwingen. Bürger, die mit rationierten Energie- und Lebensmittelzuteilungen konfrontiert sind, könnten digitale Zahlungsmittel als praktische oder sogar notwendige Lösung wahrnehmen, da sie eine präzise Kontrolle und Verteilung von Ressourcen ermöglichen.
Das große Kalkül: Zentralisierung durch Krise
Das Ziel bleibt dasselbe. Es geht um die Schaffung eines künstlich erzeugten Vakuums, um unter dem Deckmantel der Krise ein letztes Mal Billionen in das System zu pumpen. Dadurch soll Macht bei den großen Playern zentralisiert und die Unabhängigkeit der kleinen Wirtschaftsteilnehmer weiter ausgehöhlt werden.
Der Herbst 2026 könnte den Beginn eines noch härteren wirtschaftlichen Schocks markieren. In diesem Szenario würde sich die Geschichte von 2020 wiederholen, nun jedoch noch direkter, schneller und mit weitreichenderen Konsequenzen für die globale Finanz- und Wirtschaftsordnung. Die Kombination aus Energiekrise, Nahrungsmittelknappheit und der Einführung programmierbaren Geldes könnte die Abhängigkeit der Bürger vom Staat und von den großen Finanzinstitutionen weiter vertiefen und den Weg zu einer vollständig zentralisierten Kontrolle über Geld, Konsum und Verhalten ebnen.


Comments
Larrys Knecht
Bevor alles zusammenbricht, wird Merz seinem Herrchen Larry Fink die Reste Deutschlands überreichen. Als Knochen, an dem noch Fleisch ist, auf einem Silbertablett. Dafür bekommt Volksverräter-Fritzchen dann auch sein Extrastück Brot.
Da das ist treffend…
Da das ist treffend formuliert. Merz und andere Fink Knechte gehören hinter Gitter und zwar unverzüglich!
Zentralisation führt zur…
Zentralisation führt zur Monopolisierung, was Wettbewerb und damit Fortschritt verhindert. Ob das die Finanzbolschewisten endlich mal kapieren? Die wurschteln mit ihrer privaten Fed seit 100 Jahren vor sich her, und niemand in der Welt schreit ihnen in die Fratze, daß sie es einfach nicht können. Wer sich interessiert, wie der Quark von heute damals bis heute zusammengerührt wurde, sollte Eustace Mullins und David Duke lesen.
Unsere Raubbarone sind abgesichert.
Nach Schätzungen von IWF-Experten wird die US-Staatsverschuldung in diesem Jahr 125,8 % des BIP erreichen und bis 2026 auf 128,6 % des BIP ansteigen. Die US-Staatsverschuldung hat kürzlich die Marke von 39 Billionen Dollar überschritten.
Nun, der Raubbaron, Friedrich der Große, hat ja schon begonnen dem nachzueifern. Genannt "Sondervermögen" und die GKV-Mitglieder bezahle höhere Beiträge bei gleichzeitiger Streichung von Leistungen und Alimentierung der gierigen Apotheker. Angesichts der Ausgaben für diese Terroristen "Demokratie-leben" mit 192 Millionen, die Übernahme des ukrainischen Haushaltes in unserem Staatshaushalt, die Finanzierung afrikanischer Projekte, sehe ich den wahren Zusammenbruch zuerst in Europa.
„Wie das Jahr 2020 den…
„Wie das Jahr 2020 den Grundstein für den Reset legte
Der bevorstehende Zusammenbruch des globalen Finanzsystems in 2026?“ ...
Da sich das globale Finanzsystem nach wie vor in hohem Maße auf den US-Dollar (USD) stützt und als primäre Leit- und Weltreservewährung fungiert https://www.google.com/search?q=das+globale+finanzsystem+st%C3%BCtzt+sich+auf+dollar&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=das+globale+finanzsystem+st%C3%BCtzt+sich+auf+dollar&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTI…:
Keimt da nicht Hoffnung auf?!! https://aurax.de/blog/bekommen-wir-eine-neue-goldgedeckte-waehrung-die-brics-staaten
selbst das eigene Geld verwalten
Das müssen die Bürger endlich begreifen!!! Jede Karten/Handy-Zahlung beflügelt die eigene
Enteignung!!
BARGELD garantiert Demokratie - Kartenzahlung die Versklavung !
ALLE die an diesem System teilnehmen verweigern gesetzl.-Zahlungsmittel an zu nehmen
Wenn das Volk seine Freiheit behalten will, muss es lernen diesen Betrügern die Stirn zu bieten:
Kein Bargeld - keine Zahlung !!! Sparkassen und Banken sind Erfüllungsgehilfen die Menschen zu
versklaven.
Die USA hat mit der…
Die USA hat mit der Sprengung von NORDSTREAM und nun die Bombardierung und Blockade vom Iran die weltweite GAS- und ERDÖLVERSORGUNG MASSIV EINGESCHRÄNKT. Ziel ist es wohl, eine Weltwirtschaftskrise zu "provozieren".....
Mit der Sprengung von NORDSTREAM hat die USA Ostdeutschland zerstört....
Wieso nur "Ostdeutschland"?…
Wieso nur "Ostdeutschland"?
Mit der NS2-Sprengung wurde ganz Europa als Konkurrent der USA wirtschaftlich massiv geschwächt - am allermeisten natürlich ganz(!) Deutschland.
Gleichzeitig kam das der US-Wirtschaft, insbesondere den US-Energieexporteuren zugute.
"Zerstört" wurde lediglich der Rest an Vertrauen gegenüber den USA - leider nicht bei allen!
Alles läuft nach Plan. Haben…
Alles läuft nach Plan. Haben nicht unlängst wieder die "Bilderberger" getagt?
Der normale Bürger kann nur seine Ketten verlieren.
Ansonsten tangiert uns solch ein Crash nicht. Wer hat denn schon Vermögen? Wessen Lohnabzüge sind denn noch nicht bei 50% (Sklavenniveau)?
Je eher die weg sind, umso eher können wir vielleicht wieder nur für uns arbeiten. Das ist doch ein Ziel vor den Augen, dass uns kein Staat mehr das Ergebnis unserer Arbeit/Leistung stiehlt. Wir brauchen die nicht. Die sollen langsam selber arbeiten lernen.
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