Von 1861 bis 1865 war Richmond im Bundesstaat Virginia Hauptstadt der Konföderation. Dort war zu Ehren des großen Generals eine Reiterstatue von Robert E. Lee errichtet worden. Lee war zeitweise der Oberbefehlshaber der konföderierten Truppen. Nach dem Bürgerkrieg setzte er sich für die Aussöhnung zwischen den Kriegsparteien ein.
Die Erinnerung an ihm wird heute als »rassistisch« diffamiert, weil er selbst auch Sklaven hatte, auch wenn später die Sklaverei kritisch beurteilte.
Lange Zeit wurde über die Entfernung des überlebensgroßen Reiterdenkmals debattiert. Jetzt haben die Stadtregierung und der Gouverneur den Kulturmarxisten gegenüber nachgegeben. Die Statue soll entfernt werden [siehe Bericht »CBS«].
Durch die Entfernung des Denkmals wird die Lage der Afroamerikaner in den USA nicht besser. Und die Geschichte wird auch nicht rückgängig gemacht. Aber die Erinnerung wird ausgelöscht. Und somit auch die Erinnerung an die Tausenden von Soldaten der Konföderierten, die Seite an Seite mit Robert E. Lee gefochten haben — für ihre Heimat, nicht für die Sklaverei.


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