Ein Zeugen-Marathon soll stattfinden

Demokraten wollen Trump mit medialem Dauerfeuer besiegen

Bislang fehlen die harten Fakten für eine Amtsenthebung von Trump. Die Demokraten setzen nun auf eine andere Karte: Wenn möglichst viele »Zeugen« medial inszeniert werden, die über Trump jammern, soll sich das Blatt wenden.

Das Verfahren läuft und läuft, doch Trump steht immer noch wie ein Fels in der Brandung. Kann ihn den nichts umstürzen? Diese Frage scheint den Demokraten schlaflose Nächte zu bereiten.

Was also tun, um das Blatt der öffentlichen Meinung gegen Trump zu wenden? Nun soll ein medial inszenierter »Zeugen«-Marathon das Blatt wenden [siehe Bericht »Washington Times«]. Es sollen möglichst viele Leute vorgeladen und interviewt werden, die den US-Präsidenten in schlechtes Licht stellen sollen. Sie sollen bezeugen, wie er in der Ukraine-Frage private vor staatliche Interessen gestellt habe und sein Amt missbraucht habe.

Ob diese Strategie aufgeht? Trump hat bereits angekündigt, selber aussagen zu wollen. Damit kann er das Blatt auch zu seinen Gunsten wenden. Die US-Öffentlichkeit ist immer noch zweigespalten. Daher ist alles offen. Juristisch bewegen sich die Trump-Gegner dagegen auf dünnem Eis. Um einen US-Präsidenten seines Amtes zu entheben, muss man schon harte Fakten bringen. Die fehlen bislang.

Sven von Storch

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