Dänische Regierung bekämpft islamistischen Fundamentalismus im eigenen Land

Dänemark verbietet ausländische Moscheenfinanzierung

Das dänische Parlament hat ein neues Gesetz verabschiedet, das ausländischen Regierungen die Finanzierung von Moscheen in Dänemark verbietet. Die Maßnahme soll verhindern, dass muslimische Länder den islamischen Extremismus in dänischen Moscheen fördern.

Das dänische Parlament hat ein neues Gesetz verabschiedet, welches ausländischen Regierungen die Finanzierung von Moscheen in Dänemark verbietet.

Diese Maßnahme soll verhindern, dass muslimische Länder, insbesondere Katar, Saudi-Arabien und die Türkei, den islamischen Extremismus in dänischen Moscheen und Gebetsstätten fördern.

Politiker fast aller wichtigen politischen Parteien Dänemarks haben ihre Unterstützung und Zustimmung für das Gesetz zum Verbot der ausländischen Finanzierung von Moscheen zum Ausdruck gebracht.

Die dänische Regierung ergriff bereits erste Maßnahmen, nachdem die dänische Zeitung »Berlingske« im Januar 2020 berichtete, dass Saudi-Arabien 4,9 Millionen dänische Kronen (circa 660.000 Euro) gespendet habe, um die Taiba-Moschee im multikulturellen Stadtbezirk Nørrebro, auch bekannt als »kleines Arabien«, zu finanzieren. Die Spende erfolgte über die Botschaft von Saudi-Arabien in Dänemark.

Die Taiba-Moschee gilt als eine der konservativsten in Dänemark. Sie war die Basis für eine Reihe von fundamentalistischer Islamisten, die wegen terroristischer Straftaten verurteilt wurden.

Sven von Storch

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