Wie »The Guardian« und die »Deutsche Welle« berichteten, hat Dänemark ein Gesetz verabschiedet, das es ermöglicht, Anträge von Asylbewerbern außerhalb Europas zu bearbeiten.
Das neue Gesetz wird es Dänemark erlauben, Flüchtlinge von dänischem Boden in Asylzentren in einem Partnerland zur Fallprüfung zu verlegen.
Die dänischen Abgeordneten, die mehrheitlich in den letzten zehn Jahren für ihre harte Einwanderungspolitik bekannt wurden, verabschiedeten das Gesetz mit 70 Ja-Stimmen und 24 Nein-Stimmen.
Die UNO und die EU-Kommission lehnen den dänischen Gesetzentwurf ab, weil sie befürchteten, er würde die Rechte von Flüchtlingen untergraben und andere EU-Staaten ermutigen, diesem Beispiel zu folgen.
Dänemark vertritt innerhalb der EU eine der strengsten Haltungen zur Einwanderung und will Flüchtlinge nur im Rahmen des UN-Quotensystems aufnehmen.


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