Mehr Videoüberwachung? Mehr Kameras in der Stadt und an öffentlichen Plätzen, Bahnhöfen, U-Bahn-Stationen?
Der Berliner Senat hatte sich dagegen ausgesprochen. Kritik kam nun vor allem aus der CSU. Wie n-tv berichtete, hat die CSU dem Berliner Senat nun schwere Vorwürfe gemacht. Es sei eine grobe Fahrlässigkeit, an Videoüberwachung zu sparen. So manche Überfälle hätten vermieden oder schneller aufgeklärt werden können. Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) forderte mehr Video-Überwachung in Berlin, wie der Tagesspiegel berichtete. Jüngster Anlass war die Misshandlung eines Obdachlosen durch jugendliche Gewalttäter mit Migrationshintergrund.
Datenschützer haben Gegenargumente: So könnten Video-Informationen ausgenutzt werden, um Bewegungsprofile der Bürger zu erstellen. Außerdem würden sich betrunkene oder unter Drogen stehende Gewalttäter nicht von Kameras abhalten lassen. Auch Terroristen würden sich nicht von Kameras in ihrem Tun aufhalten lassen.


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