Angesichts der Ausbreitung der Deltavariante des Coronavirus stehen im Kanzleramt die Zeichen wieder auf Alarm. Kanzleramtschef Helge Braun verkündete in der »Bild am Sonntag«, dass er für den Herbst mit Einschränkungen für Ungeimpfte rechnet. Es werde erhebliche Einschränkungen des Alltagslebens für Ungeimpfte geben, selbst dann, wenn sie einen negativen Corona-Test vorzeigen können [siehe Berichte »n-tv« und »Tagesspiegel«].
Helge Braun meint, dass dies »rechtlich zulässig« sei. Und er betonte: »Geimpfte werden definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte«. Angela Merkel, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach haben mehrfach darauf hingewiesen, dass Einschränkungen für Ungeimpfte nicht auszuschließen seien. FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki kritisierte den Vorstoß von Braun. Dies wäre »die Einführung der Impfpflicht durch die Hintertür«, erklärte er. Die AfD lehnt solche Eingriffe in die Rechte der Bürger generell ab.


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