Obwohl sich das Coronavirus in Australien kaum ausgebreitet hat und das Land eine isolierte Insellage genießt, hat die Regierung die Bevölkerung mit drakonischen Corona-Maßnahmen gepeinigt.
Jetzt zweifelt sogar der Premierminister am übertriebenen Engagement seiner Regierung: »Dies ist keine nachhaltige Art, in diesem Land zu leben.«
»Australien hat zu viel Freiheit eingetauscht. Wie lange kann eine Demokratie Notstandsbeschränkungen aufrechterhalten und sich trotzdem ein freies Land nennen?«, wird im Magazin »The Atlantic« gefragt.
Besonders radikal ist, dass nur mit Sondergenehmigungen ins Land rein und aus dem Land heraus reisen kann. Den Bürgern zu verbieten, das Land zu verlassen, habe es zuvor nur in totalitären kommunistischen Regimen gegeben, so hört man in Australien allerorten. Kann ein Land, das sich wie Amerika die Freiheit auf die Fahnen geschrieben hat, so mit seinen Bürger verfahren?
Mittlerweile wurden die Reiserestriktionen sogar soweit verschärft, dass Australier, die im Ausland leben, nicht mehr in ihre Heimat reisen können, um ihre Verwandten zu sehen.
Doch es geht noch schlimmer: In Südaustralien sind die Bürger gezwungen, eine App herunterzuladen, die sowohl Gesichtserkennung als auch Ortslokalisierung ermöglicht. Das sind Verhältnisse wie unter der Kommunistischen Partei Chinas.
In New South Wales wurde sogar das Militär eingesetzt, um die Lockdowns durchzusetzen und zu überwachen.
Im Magazin »The Atlantic« wird zurecht die Frage gestellt, ob Australien sich überhaupt noch eine Demokratie nennen darf. Zitat:
»[...] Wenn ein Land seinen eigenen Bürgern auf unbestimmte Zeit das Verlassen seiner Grenzen verbietet, Zehntausende seiner Bürger im Ausland festhält, strenge Regeln für innerstaatliche Reisen erlässt, Bürgern verbietet, das Haus ohne Entschuldigung von einer offiziellen Regierungsliste zu verlassen, Masken vorschreibt, selbst wenn Menschen draußen und sozial distanziert sind, das Militär einsetzt, um diese Regeln durchzusetzen, Proteste verbietet und verhaftet und bestraft Andersdenkende bestraft, ist dieses Land dann noch eine liberale Demokratie? [...]«


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