[Siehe hierzu auch die Kritik von Beatrix von Storch auf Facebook]
Der FPD-Politiker Christian Dürr (FDP) fordert in einem Gastbeitrag in der »Welt« den Zuzug von einer halben Million Migranten jedes Jahr. Damit will er das Rentensystem stützen.
Deutschland habe, so seine Argumentation, die zweitälteste Gesellschaft der Welt. Das Rentensystem laufe Gefahr zu kollabieren. Dagegen helfe nur qualifizierte Einwanderung.
Er schreibt wörtlich (Zitat): »Um den Haushalt auf dem Status quo zu halten und unseren Wohlstand zu sichern, benötigen wir pro Jahr mindestens 500.000 Menschen, die in den Arbeitsmarkt einwandern.«
Allerdings übersieht der Schlauberger von der FDP zwei Dinge. Ersten sind es gerade die Hochqualifizierten, die kein Interessen am Standort Deutschland haben, weil hier viele Abschlüsse nicht anerkannt werden, das Land und die Bürokratie zu unflexibel und die Löhne und Gehälter für Hochqualifizierte zu niedrig sind. Diese Gruppe zieht es in die USA, nach Kanada, Großbritannien, in die Schweiz oder nach Ostasien. Nach Deutschland kommen eher die Geringqualifzierten.
Und zweitens macht gerade die älteste Nation der Erde, nämlich Japan, es vor, dass es auch ohne Migration geht. Alles, was man tun muss, ist nach Japan zu schauen und von dort zu lernen.
Beatrix von Storch (AfD) kritisiert den Vorstoß des FPD-Politikers Christian Dürr scharf:
»Um den Haushalt auf dem Status quo zu halten und unseren Wohlstand zu sichern, benötigen wir pro Jahr mindestens 500.000 Menschen, die in den Arbeitsmarkt einwandern“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag, Christian Dürr, in einem Gastbeitrag für die WELT.
Das zeigt wieder einmal deutlich, dass die FDP Teil der Migrationslobby ist. Was bei den Linken sozialistische Ideologien der angeblichen Weltrettung sind, ist bei den Pseudoliberalen der FDP die Versorgung von wenigen Großunternehmen mit billigen Arbeitskräften.
Beiden sind aber die deutschen Bürger egal. Dass solch Masseneinwanderung die Löhne nach unten drückt und die Aufnahmefähigkeit Deutschlands weit überschreitet, spielt gar keine Rolle in den Betrachtungen der Altparteien.«
Allerdings hat Dürr in einem Punkt durchaus recht. Er beklagt, dass oftmals die besser qualifizierten Ausländer abgeschoben werden, während kriminelle Ausländer Asyl bekämen: »Es macht die Menschen in Deutschland zu Recht rasend, dass integrierte Menschen mit Arbeit abgeschoben werden, während Kriminelle wie der libanesische Drogenboss Miri dem Rechtsstaat auf der Nase herumtanzen.« Auch hier zeigt sich, wie verfehlt die Migrationspolitik der Bundesregierung ist.


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