Die schlechte Stimmung zwischen China und den USA führt zur Abwägung der bisherigen Politik. Der erste Teil des Handelsabkommens zwischen Peking und Washington soll neu verhandelt werden, fordern chinesische Regierungsberater. Es geht um den »Phase-1-Trade-Deal« [siehe Berichte »Reuters« und »Global Times«].
Das Teil-Abkommen soll völlig neu ausgehandelt werden, fordern die chinesischen Regierungsberater, um bessere Bedingungen für China zu erreichen. Diese Entwicklung fällt zeitgleich in eine Phase der Verschlechterung der politischen Beziehungen zwischen beiden Staaten. Besonders seitdem die USA China vorwerfen, für die Coronavirus-Pandemie und deren Folgen verantwortlich zu sein, ist die Stimmung auf dem Tiefpunkt.
Außerdem äußerte man sich seitens der Berater verächtlich über die USA. Amerika stecke in der Krise, wegen des Coronavirus und wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage. Außerdem stünden Wahlen an.
Das Abkommen war ohnehin auf halber Strecke stecken geblieben, weil viele Aspekte noch nicht grundlegend geklärt waren [siehe Bericht »Tagesspiegel«]. Doch ein komplettes Scheitern der Einigung könnte die weltweite Wirtschaftskrise deutlich verschärfen.
US-Präsident Trump hat derweil erklärt, dass er weitere Nachverhandlungen ablehne [siehe Bericht »n-tv«]


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