»China Daily« erwartet mehr internationale Mitsprache Chinas

Chinesische Propaganda fordert mehr internationale Macht für die KPCh

Die Propaganda-Blätter der KPCh reden sich die Zukunft schön: Sie rechnen mit mehr Einfluss der Volksrepublik China in der Weltpolitik. Als Kronzeuge wird ausgerechnet Klaus Schwab genannt.

Die KPCh-nahe Propaganda-Zeitung »China Daily« erwartet für die Zukunft mehr internationale Mitsprache und mehr globalen Einfluss der Volksrepublik China.

Während in den meisten Staaten der wachsende Einfluss Chinas mit Besorgnis gesehen wird und viele Staaten befürchten, in wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von Peking zu geraten, sieht die chinesische Propaganda-Welt Chinas wachsende Bedeutung mit Begeisterung und meint sinngemäß, dass am chinesischen Wesen die Welt genesen werde.

Die »China Daily« nennt als Argumente und Beispiele, dass die Rolle der Volksrepublik bei den Vereinten Nationen (UNO) gewachsen sei. Das Land sei der zweitgrößte Geldgeber bei UN-Missionen.

Als Kronzeugen dieser Entwicklung nennt die »China Daily« ausgerechnet den Chef des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, der den wachsenden Einfluss Chinas in der Welt begrüßt. Chinas Einfluss ändere die Geschichte der globalen Kooperation, meint Schwab.

In einen Überschwang aus Selbstlob berichtet die »China Daily« vom wichtigen Einfluss Chinas auf die Welt-Klima-Politik und dass das Land zu einer klimafreundlicheren Welt beitrage.

Die »China Daily« hat übrigens eine eigene Rubrik, die nur dazu da ist, Xi Jinping zu verehren. Die Rubrik heißt »Xis Momente« und gibt Momentaufnahmen seiner Regierung und seines Tuns wieder — natürlich in strahlendem Licht.

Sven von Storch

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