Chinesen wurdern sich über deutsche Politik

Chinesin prangert an_ Baerbock schadet deutschem Ruf in China

Deutsche prangern oft die Zensur in China an. Doch in Deutschland ist nicht kaum besser, prangert eine Chinesin an, die drei Jahrzehnte für die Deutsche Welle gearbeitet hat. In Deutschland sei die Zensur nur indirekter.

[Siehe Interview auf dem YouTube-Kanal »Politik Spezial – Stimme der Vernunft«]

[Siehe auch Buch von Danhong Zhang: »Nur die richtige Meinung ist frei: Erfahrungsbericht einer Journalistin«]

Die aus China stammende Journalistin Danhong Zhang hatte für die Deutsche Welle gearbeitet. Sie hatte die Wiedervereinigung in Deutschland miterlebt und dann drei Jahrzehnte in Deutschland verbracht. Doch die politische Entwicklung habe ihr Sorge bereitet. Am Ende stellte sie fest: Die Meinungsfreiheit in Deutschland wird immer mehr eingeschränkt. Das habe sie am persönlichen Beispiel erlebt. Daraufhin ist sie wieder nach China zurückgegangen.

Besonders scharf kritisiert Danhong Zhang die Flüchtlingspolitik unter Angela Merkel. Jeder, der einen gesunden Menschenverstand hat, müsste erkennen, dass das deutsche Asylrecht ungefähr fünf Milliarden Menschen aus aller Welt dazu einlädt, nach Deutschland auszuwandern. Und selbst wenn man keinen Asylgrund hat, kann man in Deutschland bleiben. Der deutche Sozialstaat sei wie ein Magnet.

Der Hauptgrund, warum nicht noch sehr viel mehr Menschen nach Deutschland kommen, sei der, dass die meisten Menschen zu arm sind, um die Ausreise und die Schlepper zu bezahlen. Denn diejenigen, die es nach Deutschland geschafft haben, sind nicht die Ärmsten und nicht immer die wirklich politische Verfolgten.

Doch wer solche Wahrheiten auspricht, wird in Deutschland marginalisiert und gebrandmarkt oder als »rechts« eingeordnet. Die Mainstream-Medien tragen eine große Mitschuld an diesem Linksruck in Deutschland.

Wie wird Annalena Baerbock in China wahrgenommen?

Nach der Beobachtung von Danhong Zhang hat Annalena Baerbock dazu beigetragen, dass immer mehr Chinesen auf die Politik in Deutschland aufmerksam gemacht worden sind.

Bisland hatte beide Länder, Deutschland und China, bislang stark voneinander profitiert. Deutschland galt lange Zeit als guter Handelspartner.

Doch jetzt werden die Worte vor allem von der Außenministerin Annalena Baerbock mit Befremden aufgenommen. Wenn sie zum Beispiel davon redet, China in punkto Klimapolitik in die Plficht nehmen zu wollen oder China Vorschriften machen will.

Sven von Storch

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