Annalena Baerbocks frechdreiste Art, den Chinesen in punkto Taiwan, Menschenrechte, Ukraine und Umweltschutz die Leviten zu lesen, ist nach hinten losgegangen. Die Frau, die Deutschland vertritt und von Diplomatie keine Ahnung hat, ist plump in alle erdenklichen Fettnäpfchen getreten. Sie benimmt sich, wie man sich in China nicht benehmen darf, und trampelt auf dem diplomatischen Parkett wie ein Elefant im Porzellanladen. Am grün-deutschen Wesen soll die Welt genesen? Sie spricht Themen an, die für die chinesische Regierung Tabu-Themen sind. Das ist nicht mutig, sondern naiv und dreist.
Chinas neuer Außenminister Qin Gang ließ Baerbock bei ihrem Treffen in der Hafenstadt Tjanjin auflaufen. Er lächelte höflich, doch war er in seinen Antworten bestimmt.
Warum soll sich ein 5000-jähriges Reich von Deutschland belehren lassen? Der chinesische Außenminister macht Baerbock vor laufenden Kameras klar, dass man sich schulmeisterliche Belehrungen aus dem Westen verbitte.
Qin Gang erklärte:
»Diese Meinungsverschiedenheiten sollten uns nicht davon abhalten im Austausch zu bleiben. Aber dieser Austausch sollte auf gegenseitigem Respekt und Gleichberechtigung basieren. Was China am wenigsten braucht, sind Lehrmeister aus dem Westen.«
Dann zeigte er ihr, wo der Ausgang ist, ohne ihr vor laufenden Kameras die Hand zu schütteln.
Das hat gesessen. Dennoch versuchen viele deutsche Medien das blamable Szenario schönzureden und loben Frau Baerbock für ihren offenen Worte. Man fragt sich, in welchem Land die Mainstream-Medien mehr Propaganda verbreiten, in Deutschland oder China? Klar ist, dass Deutschland, das zwei Weltkriege zu verantworten hat, besser daran täte, auf der internationalen Bühne diplomatisch zu bleiben, so wie es schon Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt immer wieder betonte: Deutschland dürfe nicht gegenüber den Chinesen als Lehrmeister auftreten.


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