Der US-Generalbundesanwalt (U.S. Attorney General) William Barr warnt vor einer weiteren politisch-ökonomischen Zuspitzung des amerikanisch-chinesisches Konfliktes [siehe Bericht »Breitbart«].
»Die Volksrepublik China befindet sich jetzt in einem wirtschaftlichen Blitzkrieg – einer aggressiven, orchestrierten Kampagne der gesamten Regierung, in der Tat der gesamten Gesellschaft, um die kontrollierende Spitzenposition in der Weltwirtschaft zu erobern und die Vereinigten Staaten als die die herausragende Supermacht der Welt zu übertreffen«, erklärte William Barr bei einer Rede am »Gerald R. Ford Presidential Museum« in Michigan.
Er erinnerte daran, dass die USA über hundert Jahre die weltweit größte Industrieproduktion hatten, aber bereits 2010 in der Produktion von China überholt wurden.
Er geht davon aus, dass unter dem Regime der kommunistischen Partei und unter dem Staats- und Parteichef Xi Jinping China alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kräfte zu einem koordinierten wirtschaftskrieg gegen die USA bündeln werde.
Er warnte davor, dass die USA sich in vielen Bereichen von China abhängig gemacht haben. Das zeigt sich jetzt in der Corona-Krise: Viele Grundprodukte für Pharmazeutika werden gar nicht mehr in den USA, sondern in China produziert.
Auch sind die USA von verschiedenen Rohstoffen aus China abhängig, wie beispielsweise »Seltene Erden«, die für die Microchip-Herstellung, Microelektronik und auch für militärische Produkte hochwichtig sind.
Ein Problem sei auch, dass die USA einen großen Teil der Industrieproduktion nach China ausgelagert haben. Und die meisten Fälle von Wirtschaftsspionage in den USA haben ihren Ursprung in China, das amerikanische Unternehmen permanent ausspäht.
China könnte all diese Kräfte bündeln, um die USA als wirtschaftliche und politische Großmacht zu überflügeln. Dann wäre ein kommunistisches Regime die neue Supermacht.


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