[Siehe hierzu Video auf YouTube HIER]
Es erinnert an die militärische Ausbildung der Hitlerjugend in den 1930er Jahren: Kinder laufen nicht nur in Uniform herum, sondern erhalten eine komplette paramilitärische Ausbildung. Dazu gehören auch die Benutzung von Schusswaffen, Handgranaten und das Operieren in Kampfeinheiten.
Die Feindbilder sind auch schon klar: USA und Japan. Die Kinder werden massiv indoktriniert, beide Länder zu hassen.
Ein solches Ausmaß an paramilitärischer Ausbildung der Jugend hat es in China zuletzt unter Mao Zedong gegeben. In den 1990er und 2000er Jahren unter Jiang Zemin und Hu Jintao stand das Wirtschaftswachstum im Vordergrund. Zwar wurde die Volksarmee stark modernisiert und aufgerüstet. Doch die Jugend war darauf trainiert, das Land wirtschaftlich voranzubringen.
Unter Xi Jinping ist der Fokus wieder auf die Militarisierung der Jugend gelegt. Ziel der Erziehung in den Kindertagesstätten, Schulen und Oberschulen ist die Ertüchtigung der jungen Generation, im Ernstfall bereit für den Einsatz in der Volksarmee zu sein. Das trifft nicht auf alle Erziehungseinrichtungen zu, aber auf immer mehr.
Klar ist, dass die Bevölkerung Chinas insgesamt auf die Möglichkeit eines Krieges vorbereitet wird. Mutmaßlicher Auslöser könnte der Krieg um die Insel Taiwan sein.
Wie wichtig für das Regime die militärische Indoktrination der Jugend ist, zeigt sich beispielsweise darin, wie die gesamte LGBTQ-Bewegung, ja sogar selbst koranische Popmusik zensiert wird, weil dadurch ein weibliches Männerbild verbreitet werde. Doch die Jungen in China sollen sich an harten Männervorbildern orientieren. Der harte Soldat soll das neue Rollenvorbild sein.


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