Rückkehr der Kernenergie, Deutschland verliert Anschluss

China testet Thorium-Reaktor

Während in Deutschland zunächst durch die rot-grüne Politik und dann durch die Merkel-Regierung die Energiewende das Aus für die Kernkraft zur Folge hat, werden in anderen Ländern jetzt große Durchbrüche erzielt: Kernkraft ist sauberer und sicherer denn je.

Deutschland hat sich mit der rot-grünen Regierung unter Gerhard Schröder und dann unter der Merkel-Regierung Schritt für Schritt von der Kernenergie losgesagt. Die Energiewende sollte Deutschland von fossilen Brennstoffen und von der Kernenergie unabhängig machen. Doch das Ziel scheint zunehmend unerreichbar.

In anderen Ländern versucht man, die Kernenergie so zu modernisieren, sicherer zu machen und umweltfreundlicher, dass sie auch in Zeiten der Klimapolitik wieder eine neue Zukunftsperspektive bietet. Nur hat Deutschland hier seinen technologischen Vorsprung aufgegeben.

In vielen anderen Ländern wie zum Beispiel in den USA wird daran geforscht, Kernenergie mit Thorium zu nutzen.

In China hat jetzt sogar der erste Reaktor mit Thorium-Kernenergie seinen Probelauf [siehe Bericht »Spektrum.de«]. Thorium-Reaktoren benötigen weder Wasser, um Atombrennstäbe zu kühlen, noch Uran. Sie gelten als besonders sicher und kostengünstig. Wenn der Probelauf erfolgreich sein sollte, wird die Technologie ab 2030 in Serie gehen.

Es könnte die Energie-Technologie der Zukunft sein. Im Innern des Thorium-Reaktors zirkulieren geschmolzene Salze an Stelle von Wasser. Es werden sehr viel weniger radioaktive Abfälle produziert als bei herkömmliche Reaktoren.

Deutschland hat bei dieser Technologie den Anschluss verloren. Dank der Merkel-Regierung.

Sven von Storch

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