Auch Rheimetall und andere Rüstungsfirmen betroffen

China kontert EU-Sanktionen mit Maßnahmen gegen europäische Unternehmen

Peking verhängt als Reaktion auf das 21. EU-Sanktionspaket gegen Russland Exportkontrollen gegen 14 Unternehmen aus der EU, darunter drei deutsche Konzerne.

EU versus China im Handel Symbolbild


Im anhaltenden Sanktionsstreit um den Ukraine-Krieg schlägt China zurück. Nach dem jüngsten EU-Paket, das zahlreiche chinesische Einrichtungen trifft, setzt Peking nun europäische Firmen auf die schwarze Liste und untersagt Dual-Use-Exporte.

Eskalierender Schlagabtausch

China hat als direkte Antwort auf das neue EU-Sanktionspaket Exportkontrollen gegen insgesamt 14 Unternehmen aus der Europäischen Union und der Sonderverwaltungszone Hongkong verhängt. Betroffen sind vor allem Firmen aus dem Rüstungs-, Chemie- und Technologiebereich. Das chinesische Handelsministerium begründete die Maßnahme mit dem Schutz nationaler Interessen

Unter den betroffenen Unternehmen befinden sich drei deutsche Firmen: der Rüstungskonzern Rheinmetall, die Antraco Chemie Handelsgesellschaft aus Duisburg sowie die Sindlhauser Materials aus Kempten im Allgäu. Die übrigen elf Firmen stammen aus Italien, Frankreich, Polen und weiteren EU-Staaten sowie aus Hongkong.

Folgen für die betroffenen Unternehmen

Den gelisteten Firmen ist ab sofort der Bezug sogenannter Dual-Use-Güter aus China untersagt. Dabei handelt es sich um Produkte mit ziviler und militärischer Verwendungsmöglichkeit wie bestimmte Chemikalien, Halbleiter, Maschinen oder Software. Auch ausländische Personen und Organisationen dürfen diesen Unternehmen keine Dual-Use-Produkte chinesischen Ursprungs mehr liefern.

Die Maßnahme trifft besonders Rüstungsfirmen, die für die europäische Verteidigungsproduktion relevant sind. Rheinmetall als einer der größten deutschen Rüstungskonzerne spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Ukraine und der Aufstockung der Bundeswehr-Bestände.

Auslöser: Das 21. EU-Sanktionspaket

Die EU hatte am Donnerstag ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Darin setzte Brüssel 51 Einrichtungen auf eine Exportverbotsliste, weil sie Russlands Militär- und Rüstungsindustrie im Ukraine-Krieg unterstützen sollen. Viele dieser Einrichtungen haben ihren Sitz in China und Hongkong.

Peking wertet diese Erweiterung der Sanktionen als einseitige Eskalation und unzulässige Einmischung. China hatte bereits früher gewarnt, dass es auf die Aufnahme chinesischer Unternehmen in EU-Listen mit Gegenmaßnahmen reagieren werde.

Spannungen zwischen der EU und China steigen

Der aktuelle Schritt Chinas verschärft die Spannungen zwischen Peking und Brüssel erheblich. Experten befürchten Störungen in kritischen Lieferketten, insbesondere bei Vorprodukten wie Seltenen Erden und Spezialchemikalien, die für die europäische Industrie und die Wiederaufrüstung wichtig sind.

Während die EU ihre Strategie der Sanktionsverschärfung und Diversifizierung kritischer Abhängigkeiten fortsetzt, baut China sein Instrumentarium für wirtschaftliche Gegenschläge systematisch aus. Der Konflikt zeigt, wie sehr der Ukraine-Krieg inzwischen die globalen Wirtschaftsbeziehungen prägt.

Sven von Storch

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Kommentare

Mit ihren fremdbefohlenen Sanktionspaketen gegen Russland schadet die EU ihren Mitgliedsländern gleich doppelt: unnötig teure Energie und Wegfall der Exporte nach Russland und teilweise auch nach China. Von der Friedensverhinderung ganz zu schweigen.

Was sind das doch für gekaufte und/oder erpreßte Feiglinge bei der EU, die solche selbstschädigenden "Pakete" abnicken ...!

In die EU-Gremien delegiert werden diese Feiglinge von ihren globalistenhörigen Regierungen. Nur durch deren Abwahl kann der über die EU ausgeübte Globalistenterror beendet werden!

Ekkehardt Fritz Beyer

27.07.2026 | 11:46

... „Peking wertet diese Erweiterung der Sanktionen als einseitige Eskalation und unzulässige Einmischung. China hatte bereits früher gewarnt, dass es auf die Aufnahme chinesischer Unternehmen in EU-Listen mit Gegenmaßnahmen reagieren werde.“ ...

Reagiert unsere(?) Uschi mit der Göttin(?) Segen samt ihrem Fritze etwa so, weil „das Verhältnis zur Volksrepublik China von großer Bedeutung für die Außenpolitik der EU“ ist??? https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-europalexikon/176752/chinapolitik-der-eu/ 

Ja mei: „Da der Westen incl. Deutschland einen Krieg der Amis gegen Russland selbst aus Sicht von einem wie mir scheinbar befürwortet - und auch gegen China (wohl ausschließlich(?) zugunsten der Ukraine - entsprechend vorgehen will https://welttrends.de/die-entscheidung-des-westens-fuer-den-ukraine-krieg-ein-globalstrategischer-irrtum-der-usa/:

Wie kündigte es der Wladimir Wladimirowitsch - auch m. E. völlig berechtigt - bereits an? 

... »Wir werden entsprechende Entscheidungen treffen, ausgehend von den Bedrohungen, denen wir ausgesetzt sein werden«, sagte er, ohne Details zu nennen“!!!!!!! ... https://www.spiegel.de/ausland/russland-ukraine-krieg-wladimir-putin-nennt-waffenfreigabe-des-westens-kriegsbeteiligung-a-bfc4f061-2336-45e8-b882-45224ab4a906

Wenn die EU bzw. die bösartige EU-vdLeyen-Führung in ihrem herrschsüchtigen Allmachtswahn glaubt, die Macht über alle, die ihr nicht genehm sind, haben zu können, dann muss sie spätestens jetzt erkennen, dass das ein großer Irrtum ist und sich diese EU nun deutlich ins eigene Fleisch schneidet. Wer glaubt, Russland oder China bevormunden und beherrschen bzw. diesen Ländern Schaden zufügen zu können, ohne selbst Schaden zu nehmen, der kann offensichtlich nicht klar und logischen denken.

Die EU-Prinzessin auf der Erbse feuert mit na Nebelkerze ,

doch Xi der Schach und Spielchen kennt ,die Hinterlist und Lügen nennt .

Nur versteht er keine Scherze 

Unsere Möchtegerndiktatoren  mit ihrer Dämonkratie mögen mit Rheinmetall gern kriegstüchtig werden ! Doch fliegende Metalle  bei Kriegstüchtigkeit werden schnell zum Reinfall für sie !

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