Die USA verlieren an Einfluss

China forciert Kooperation mit Vietnam und den Philippinen

China drückt aufs Tempo. Auf die umliegenden Staaten wirkt Chinas Wirtschaftskraft wie ein Sog. Nun rücken auch Vietnam und die Philippinen näher ans Reich der Mitte.

Freie Welt

Die USA wirken ein bisschen hilflos. Die Philippinen seien nach wie vor ein Bündnispartner der USA, hieß es aus Washington. Doch in der Realität rücken die ostasiatischen Staaten immer näher an China. Der philippinische Präsident hatte bezüglich seiner Neuorientierung an China kein Blatt vor den Mund genommen.

Nun rücken auch Vietnam und China wieder näher zusammen. Die USA hatten dort in den letzten Jahren versucht, über wirtschaftliche Bande den einstigen Kriegsgegner als Verbündeten zu gewinnen. Doch die wirtschaftliche und geographische Nähe zu China scheint am Ende ausschlaggebend für die neuen Verbindungen zwischen Hanoi und Peking zu sein. So soll es nach Aussagen des chinesischen Präsidenten Xi Jinping verstärkt administrative Zusammenarbeit geben. Sogar militärisch scheinen sich die beiden Länder anzunähern. So hat ein Geschwader der chinesischen Flotte einen vietnamesischen Hafen besucht. Seit Jahren unternehmen die Flotten beider Länder gemeinsame Patrouillen in den südchinesichen Gewässern.

 

 

 

Sven von Storch

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