Gatestone Institute warnt:

China forciert einen Krieg der Zivilisationen gegen den Westen

China wittert den Niedergang Amerikas und Europas. Ein neuer Kalter Krieg ist kaum noch zu verhindern. Peking versucht, die Dritte Welt auf seine Seite zu ziehen, indem es den Westen mit Rassismus-Vorwürfen konfrontiert.

Die politisch-diplomatische Kommunikation zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten von Amerika ist vergiftet. Es liegt »ein starker Geruch von Schießpulver in der Luft«, urteilt das chinesische Außenministerium zum letzten Treffen. Solche Begriffe werden benutzt, wenn eine militärische Bedrohung gewittert wird.

Die militärische Bedrohung ist nicht eingebildet, sondern ganz konkret: Peking will früher oder später Taiwan ins »Reich der Mitte« zurückholen. Das hatte Xi Jinping mehrfach unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Taiwan selbst rüstet auf, um sich gegen einen Angriff aus China wehren zu können. Auch Japan und Südkorea rüsten massiv auf. Die USA haben ihre Flottenpräsenz in Asien ausgebaut und ihre Raketenbasis auf Guam erweitert. China dagegen baut verstreute Inseln im Südchinesischen Meer zu fixen Flugzeugträgern und Mini-Militärbasen aus. Das alarmiert die Philippinen und Vietnam, die ebenfalls sich von China bedroht fühlen und aufrüsten. Hinzu kommt das Nordkorea von Kim Jong-un, das von China als Faustpfand in der Hand gehalten wird und einen erheblichen Unsicherheitsfaktor in die Gemengelage bringt. Peking fühlt sich zudem durch das Bündnis mit Moskau bestärkt. Damit hat Peking einen Atomwaffen-starken und Ressourcen-reichen Partner an der Seite.

Das Gatestone Institut warnt, dass Peking die Rhetorik des Rassismus missbraucht: Zurzeit sind Amerika und der Westen von allerlei Rassismus-Debatten geprägt. Es ist von »White Supremacy« die Rede, welche »People of Color« unterdrücke. Exakt diese Rhetorik wird von der chinesischen Führung aktiviert, um Stimmung in der Dritten Welt gegen die USA und Europa zu machen. Peking wirft Staaten wie die USA und Kanada zudem vor, Asiaten dort aus rassistischen Gründen zu benachteiligen. Die jüngsten Unruhen in den USA im Zusammenhang mit der »Black Lives Matter«-Bewegung kommen Peking nur gelegen und werden von chinesischen Politikern auch angesprochen, indem den USA Rassismus vorgeworfen wird. Auf diese Art und Weise scheint Peking zu versuchen, Destabilisierungs-Prozesse in den USA und in den europäischen Ländern zu fördern und somit die betroffenen Regierungen zu schwächen.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.