[Siehe ZDF-Sendung auf YouTube HIER]
[Vorfall mit Nazi-Aussage HIER]
Die Idee, für alle im Bundestag vertretenen Parteien prominente Kandidaten ins Fernsehstudio zu holen und diese mit normalen Bürgern und deren Fragen, Ängsten, Sorgen und Nöten zu konfrontieren, ist an sich eine gute Sache.
Aber was das ZDF-Fernsehteam und die Moderatoren Dunja Hayali und Mitri Sirin aus dieser Idee gemacht haben, war eine völlige Katastrophe, ein völliger Verschleiß von GEZ-Gebühren.
Zu Gast waren SPD-Chef Lars Klingbeil (SPD), Annalena Baerbock (Grüne), Christian Lindner (FDP), Thorsten Frei (CDU), Alexander Dobrindt (CSU), Alice Weidel (AFD), Jan van Aken (Linke) und Sahra Wagenknecht (BSW).
Diesmal kamen schlicht alle zu wenig zu Wort. Besonders Alice Weidel wurde viel zu oft unterbrochen und einmal sogar (wohl vom Linken-Politiker Jan van Aken) als Nazi bezeichnet, obwohl sie sich hervorragend schlug. Auch Sahra Wagenknecht konnte zu wichtigen Fragen gar nicht antworten.
Ob die Auswahl der Bürger repräsentativ war, lässt sich ebenfalls bezweifeln. Klar ist, dass die Moderatoren es nicht schafften, über den Schatten ihrer eigenen persönlichen Einstellung zu springen.
Am Ende blieb der Eindruck einer chaotischen Sendung. Schade.


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