Der Klimawandel sorge für mehr »Klimaflüchtlinge«. Daher solle Europa 20 Millionen Migranten aus südlichen Ländern aufnehmen, und zwar pro Jahr! Das fordern »Caritas international« und der Vatikan [siehe Bericht »axxpress.at«]. Der Vatikan kritisiert, dass in Europa mehr Geld für den Grenzschutz ausgegeben werde als für die Aufnahme neuer Flüchtlinge.
Es sei falsch, von »Wirtschaftsflüchtlingen« zu sprechen, heißt es. Die Menschen könnten nicht warten, bis die Folgen des Klimawandels vollends eingetreten seien.
Der Klimawandel, ob anthropogen oder nicht, betrifft mehrere Milliarden Menschen weltweit. Es wird spannend, wie Europa diese nach Vorstellungen des Vatikans und der Caritas alle aufnehmen soll. Und was ist, wenn Europa selbst vom Klimawandel so betroffen sein wird, dass die Europäer anderswo Zuflucht suchen müssen? Und wie viele Millionen Klimaflüchtlinge denkt der Vatikan aufzunehmen? Fragen über Fragen...
Klar wird nach solchen Forderungen und Debatten nur eines: Ein gewisser Teil der Kirche scheint sich von der Realität abgekoppelt zu haben.


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