Medienwissenschaftler stellt klar:

Bürger trauen den Mainstream-Medien nicht mehr

Die Mainstream-Medien klären nicht auf, sondern verschweigen die Wirklichkeit. Die Zuschauer und Leser würden dies merken und sich abwenden, stellte ein Medienwissenschaftler klar.

Freie Welt

 

[ Siehe hierzu einen Ausschnitt auf YouTube: Video-Link hier ]

In einer Talksendung des Moderators Peter Hahne im ZDF/Phoenix wurden klare Worte gesagt: Die Mainstream-Medien klären nicht auf, sondern verschweigen die Wirklichkeit. Die Zuschauer und Leser würden dies merken und sich abwenden, stellte der Berliner Medienwissenschaftler Norbert Bolz klar. Der Begriff »Lügenpresse« sei verkürzend. Denn das Verschweigen vieler Fakten würde viel schlimmer sein. Die Leitmedien würden nicht ihrer Aufgabe gerecht werden und nicht tun, was der Konsument von ihnen erwartet.

Die Gründe lägen in einer falsch verstandenen Rücksichtnahme und in dem Gefühl, man könne den Deutschen nicht die Wahrheit zumuten. Doch die Medien sollten endlich anerkennen, dass sie es mit mündigen Bürgern zu tun haben. Schließlich handelt es sich um die Wählerschaft in der Demokratie.

Nach Norbert Bolz liege das Dilemma in einer selbsternannten Elite, die glaubt, dass die Wahrheit für sie selbst zuträglich, aber der allgemeinen Bevölkerung nicht zuzumuten sei. Die Bürger würden für dumm gehalten. Diese Ansicht sei nicht akzeptabel, sondern schlicht arrogant.

Ein großes Problem im Journalismus sei die sogenannten »innere Schere«. Doch Zensur und »political correctness« seien das Gegenteil zur Aufklärung. Politischer Moralismus würde Analyse und Sachlichkeit unterdrücken.

[ Sehen Sie hier die komplette Sendung auf dem YouTube-Kanal von Phoenix: Link hier ]

 

 

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.