BSW als Anti-AfD-Partei

BSW_ Das Bündnis gegen die AfD

Für viele Bürger insbesondere in Ostdeutschland, die auf eine politische Wende hoffen, ist das »Bündnis Sahra Wagenknecht« eine herbe Enttäuschung. In Thüringen zeichnet sich mit Katja Wolf nun eine Koalition aus CDU, SPD und BSW ab. Einziger gemeinsamer Nenner: Brandmauer zur AfD.

Für viele Bürger insbesondere in Ostdeutschland, die auf eine politische Wende hoffen, ist das »Bündnis Sahra Wagenknecht« eine herbe Enttäuschung.

Anfangs schien es so, als würde das BSW bereit sein, mit anderen neuen Parteien ein Bündnis einzugehen, um der Politik der Ampel-Parteien und der Union eine Alternative entgegen zu setzen. Dies betrifft insbesondere die Themen Migration und Russland-Ukraine-Politik. Sahra Wagenknecht hatte in ihren Reden im Bundestag viele Themen ähnlich besprochen wie die Vertreter der AfD. Die Reden von Wagenknecht und Alice Weidel ergänzten sich oft. In der Kritik an der Ampel gab es viele Überschneidungen.

Und so hoffen viele Wähler in Sachsen und Thüringen, dass eine irgendwie geartete Kooperation zustande kommen könnte, selbst wenn es keine Koalition ist.

Nach der Wahl hat sich das BSW ruckzuck für Koalitionsmöglichkeiten mit der CDU, der Linkspartei, der SPD und den Grünen geöffnet, obwohl es dort viel weniger inhaltliche Überschneidungen gibt.

In Thüringen zeichnet sich mit Katja Wolf nun eine Koalition aus CDU, SPD und BSW ab.

Für die Wahl in Brandenburg kann man nur sagen: Wer wirklichen Wandel und einen Wechsel der Regierung anstrebt, sollte lieber die AfD wählen als das BSW. Momentan ist die AfD die einzige große Oppositionspartei. Alle anderen sind Kleinstparteien unterhalb der Fünf-Prozent-Marke.

Sven von Storch

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