Trigger-Warnungen bei Kinderbüchern und Weltliteratur

Britische Universitäten machen sich mit Bücherwarnungen lächerlich

Rund die hälfte aller britischer Universitäten gibt Warnhinweise heraus, die vor der Lektüre bestimmter Bücher warnen. Darunter zählen auch Kinderbücher wie »Peter Pan« oder die Serie zu »Harry Potter«. Auch »1984« von George Orwell wird als problematisch eingestuft.

Britische Colleges, Universitäten und Hochschulen, ja selbst die teuren Elite-Universitäten, warnen zunehmend ihre Studenten – pardon: Studierenden! – vor der Lektüre von diversen Büchern, weil diese die Gefühle verletzen und für Verunsicherung sorgen könnten.

Getroffen hat es schon längst Klassiker wie die Werke von Shakespeare. Doch die »woken« Linksideologen halten auch vor Werken der Kinder- und Jugendliteratur [siehe Berichte »Bild«, »Daily Mail«].

Die schottische Universität Aberdeen hat beispielsweise eine Warnung für Peter Pan herausgegeben. Grund: Das Stück könne »emotional herausfordernd« sein.

Und Universität in Chester publizierte den Warnhinweis, dass die Lektüre der Harry-Potter-Bücher zu »schwierigen Gesprächen über Geschlecht, Rasse, Sexualität, Klasse und Identität führen können«.

Schon vor einem Jahr lachte ganz Großbritannien über den Warnhinweis an Universitäten, dass die Lektüre von »1984« (George Orwell) Passagen beinhalte, die einige Leser (sorry: Leser*innen!) als »beleidigend und verstörend« (»offensive and upsetting«) empfinden könnten [siehe Bericht »Daily Mail«].

 

 

Sven von Storch

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