Boris Johnson will erst militärischen Wendepunkt des Krieges erreichen

Britische Regierung gegen schnelles Ende des Ukraine-Krieges

Die britische Regierung erklärt: »Jeder Versuch, den Konflikt jetzt beizulegen, würde anhaltende Instabilität schaffen und Präsident Putin in die Lage versetzen, souveräne Staaten und internationale Märkte dauerhaft zu manipulieren.«

Emmanuel Macron und Boris Johnson sehen verstärkt die Wahrscheinlichkeit, dass der weitere Kriegsverlauf zugunsten der Ukraine gekippt werden könne.

Doch während es von Macron und seitens der französischen Regierung heißt, dass man weiter parallel auf Verhandlungen setzen und eine Lösung finden wolle, bei der Russland und Putin mit einem Waffenstillstand oder Friedensschluss nicht das Gesicht verlieren, kommen aus London radikalere Töne.

Boris Johnson erklärte, dass man in einer kritische Phase sei, das Kriegsblatt zu wenden. Daher sollte man vorerst weniger auf die Verhandlungslösung als vielmehr auf eine militärische Lösung setzen.

Wörtlich heißt es in der britischen Erklärung unter anderem:

»Jeder Versuch, den Konflikt jetzt beizulegen, würde anhaltende Instabilität schaffen und Präsident Putin in die Lage versetzen, souveräne Staaten und internationale Märkte dauerhaft zu manipulieren.« [Siehe Berichte »Stern«, »n-tv«]

Kurz zusammengefasst: London will den Krieg verlängern.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.