In einer globalisierten Welt kann anscheinend jeder Präsident oder Kanzler eines anderen Landes werden. Warum nicht ein Afrikaner als Staats- und Parteichef der Volksrepublik China? Doch Scherz beiseite. Laut Merkel gibt es sowie kein Volk mehr, sondern nur noch Bürger die neu im Lande sind, und Bürger, die schon länger im Lande leben.
Nach Ralph Brinkhaus, seines Zeichens Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, kann auch ein Muslim Bundeskanzler werden, »wenn er ein guter Politiker ist und er unsere Werte und politischen Ansichten vertritt« [siehe Bericht »Tagespost«, »idea«]. Muslime, die westliche Werte vertreten und zum Grundgesetz stehen, seien herzlich eingeladen, in der CDU an der Politikgestaltung mitzuwirken.
Ist es wirklich so unwahrscheinlich, dass bald ein Muslim oder eine Muslima Bundeskanzler werden könnte? Vielleicht nicht. In London gibt es bereits einen muslimischen Oberbürgermeister. Was London kann, kann Deutschland schon lange.
Deutschland unter dem Halbmond? Das wird vielleicht nicht ewig eine Utopie bleiben. Für einige bundesdeutsche Politiker ist es vielleicht gar eine Traumvorstellung.


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