In vielen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens, in Südasien und in Afrika sind Frauen vor männlicher Gewalt weniger geschützt als in Europa. Doch das ändert sich nun, wenn die Schutzräume für Frauen wegfallen, um Transmenschen gerecht zu werden. Das zumindest befürchtet man bei den Vereinten Nationen mit Blick auf Deutschland.
Wie können zum Beispiel öffentliche Toiletten Schutzräume für Frauen sein, wenn Männer diese betreten dürfen, mit dem Hinweis, dass sie sich als Frauen identifizieren?
Wie WELT/MSN berichtete, hat die UN-Sonderberichterstatterin Reem Alsalem in einem offenen Brief an die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) davor gewarnt, dass durch das von den Grünen vorangetriebene Selbstbestimmungsgesetz die Schutzräume für Frauen verloren gehen. Das habe für viele Frauen dramatische Konsequenzen und könne zu traumatisierenden Erfahrungen führen. Das Selbstbestimmungsgesetz der Ampel soll im November 2024 in Kraft treten.
Reem Alsalem schrieb:
»Das Gesetz zur geschlechtlichen Selbstbestimmung scheint die spezifischen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in all ihrer Vielfalt nicht ausreichend zu berücksichtigen, insbesondere die derjenigen, die männlicher Gewalt ausgesetzt sind oder Opfer männlicher Gewalt geworden sind.«
Die UN-Sonderberichterstatterin ist in Sorge. Sie habe »beunruhigende Berichte über mutmaßliche Fälle sexueller Gewalt« aus Deutschland erfahren.
Außerdem bestünden »erhebliche Risiken für den Kinderschutz«. Mit Bezug auf den britischen CASS-Report schreibt sie: »Die Folgen einer medizinischen Geschlechtsumwandlung für die geistige und körperliche Gesundheit von Kindern sind erheblich und sollten nicht unterschätzt werden.«
Ob sich die Grünen diese Warnungen zu Herzen nehmen? Wohl kaum. Das Gesetz wird eiskalt durchgezogen.
Das Büro des Auswärtigen Amtes hat die Vorwürfe jedenfalls kühl zurückgewiesen.


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