Noch dominieren die westlichen Länder (Nordamerika, Europa, Australien) zusammen mit Japan und Südkorea den Welthandel. Doch die Bedeutung der BRICS-Staaten wächst. Auch im Handel ist ihr gobaler Anteil auf nunmehr 21,6 Prozent gestiegen.
Noch deutlicher wird die Bedeutung bei dem Anteil der BRCIS an der Weltbevölkerung: Rund 45 Prozent der globalen Bevölkerung stellen die BRICS derzeit, was vor allem an China und Indien liegt, den beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Erde. Insgesamt erwirtschaften die BRICS-Staaten etwas 35 Prozent des globalen Bruttoinlandproduktes.
Zu den BRICS-Gründungsmitgliedern Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sind in diesem Jahr (2024) noch die Staaten Ägypten, Äthiopien, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate hinzugekommen.
Zu den nächsten Beitrittskandidaten gehören: Algerien, Aserbaidschan, Bangladesch, Bahrain, Belarus, Bolivien, Burkina Faso, Gabun, Honduras, Indonesien, Kamerun, Kasachstan, Kolumbien, Demokratische Republik Kongo, Komoren, Kuba, Kuwait, Malaysia, Mali, Myanmar, Nicaragua, Nigeria, Nordkorea, Palästina, Senegal, Simbabwe, Sri Lanka, Südsudan, Syrien, Thailand, Türkei, Venezuela und Vietnam.
All diese Staat suchen Anschluss an die internationale Gemeinschaft ohne von den USA dominiert zu werden. BRICS bietet dazu eine Alternative.


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