In Brasilien hat eine traditionelle politische Partei, die Liberale Partei von Jair Bolsonaro, durch ein externes Wirtschaftsprüfungsunternehmen festellen lassen, dass die Wahlergebnisse für Lula bei elektronischen Stimmzetteln älteren Formats (von vor 2020) deutlich höher waren als bei elektronischen Stimmzetteln neueren Formats. Im Gegensatz zu den neueren haben die älteren Stimmzettel keine eindeutige Kennung oder Seriennummer. Sie konnten also leichter gefälscht und schwieriger überprüft werden.
Aufgrund dieser Informationen hat die Partei beschlossen, die Wahlen (ähnlich wie in Berlin) anzufechten.
Der Unterschied ist: Deutschland ist keine Justizdiktatur, der Präsident des Obersten Gerichtshofs auch nicht, und der Präsident des Wahlgerichtshofs ist ein ehemaliger Anwalt des Sohnes des angeblich gewählten Vizepräsidenten.
Das ist jedoch in Brasilien der Fall: Der Präsident des Obersten Gerichtshofs und des Wahlgerichts ist eng mit Geraldo Alckmin (Lulas Mitstreiter) verbunden und war früher persönlicher Anwalt von ihm und seinem Sohn sowie während Alckmins Amtszeit Staatssekretär Gouverneur.
Korrupte Justiz ist parteiisch und verweigert Überprüfung der Wahlern
Anstatt die legitimen Punkte zu bewerten, die durch die Prüfung durch Dritte aufgeworfen wurden, beschloss Alexandre de Moraes, der derzeitige Diktator Brasiliens, die Prüfung zu missachten und die Liberale Partei und das von ihr eingestellte Unternehmen mit einer Geldstrafe von insgesamt 22,9 Millionen Real (ca. 5 Millionen Euro, wobei die Zahl 22 als "Witz" gewählt wurde, da es Bolsonaros Wahlzettel war) zu belegen, sowie das gesamte Parteivermögen vollständig einzufrieren und den Parteivorsitzenden und den Cheftechniker des Third Party Audit in einem Gerichtsverfahren zu indizieren, wo Alexandre de Morais Richter, Staatsanwalt, Opfer, Zeuge, Polizeibehörde und Geschworene ist. Die Massendemonstrationen von Millionen Menschen werden einfach missachtet.
Brasilien ist keine Demokratie mehr
Brasilien ist keine Demokratie und sollte von Europa oder anderen demokratischen Nationen nicht als solche behandelt werden. Keinem der mehreren angeklagten Brasilianer und ihren Anwälten in den letzten 2 Jahren in diesem Gerichtsverfahren wurde das Recht eingeräumt, die Dokumente zu ihrem Fall einzusehen, da Moraes ihnen dieses verfassungsmäßige Recht offen verweigert, indem sie behauptet, dass die Klage »unter besonderem Rechtsgeheimnis« stehe.


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