Greta Thunberg, die fordert, dass man wegen des Klimawandels in panik geraten solle, damit endlich etwas geschehe, hat in New York vor der UNO wieder eine radikale Rede gehalten, in der sie die Wut ihrer Weltuntergangssekte zum Ausdruck brachte. Der Tonfall kam nicht überall gut an. Selbst bei den Grünen gab es kritische Stimmen dazu.
Der Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer (Grüne), äußerte sich bei »Welt« folgendermaßen dazu:
»Ich habe gemischte Gefühle dabei. Ich finde es toll, dass diese Frau die ganze Welt auf dieses Thema gestoßen hat, das wir seit 30 Jahren verschlafen haben. [...] Aber ich mache mir auch Sorgen darum, dass die Bewegung sich radikalisieren könnte und dass sie dem Aufruf, dass wir alle in Panik geraten sollten [...] tatsächlich folgen. Denn wer in Panik gerät, ist nicht mehr zum planvollen Handeln in der Lage und erreicht deswegen seine Ziele nicht.«
Er warnte, die Politik dürfe nicht in diesen Panikmodus fallen. Sie müsse planvoll vorgehen.


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