Brexit-Debatte lässt die Gerüchteküche hochkochen

Boris Johnson dementiert Berichte über geplante Grenzkontrollen an der irischen Grenze

Boris Johnson dementiert Berichte, nach welchen er der EU im Brexit-Streit Zollabfertigungszonen an der irisch-nordirischen Grenze vorgeschlagen habe. Er widersprach auch den Gerüchten, vor rund 20 Jahren eine Journalistin unsittlich angefasst zu haben. Das seien Gerüchte und Falschnachrichten.

Mit fortlaufender Zeit scheinen die Nerven in Brüssel, London und Dublin zunehmend blank zu liegen. Die britische Regierung hat nun der Nachricht widersprochen, mit speziellen Zoll-Zonen Grenze von Nordirland zu Irland die Backstop-Regelung ersetzen zu wollen. Diese Nachricht, die zuerst in irischen Medien verbreitet wurde, sei falsch, stellte Boris Johnson klar [siehe Berichte »Zeit-Online«, »FAZ«, »Süddeutsche«]. Er will aber andere neue Vorschläge zügig unterbreiten [siehe Bericht »Spiegel-Online«].

Zurzeit gibt es keine Grenzkontrollen zwischen Nordirland und Irland statt. Die EU und die irische Regierung legen darauf Wert, weil sie sonst neue Konflikte befürchten, die an den überwunden geglaubten Nordirlandkonflikt anschließen könnten.

Boris Johnson widersprach auch den Gerüchten, vor rund 20 Jahren eine Journalistin unsittlich angefasst zu haben. Das seien Gerüchte und Falschnachrichten, stellte er klar. Die Mainstream-Medien versuchen seit Wochen sich mit einer Schmutzkampagne gegen den britischen Premierminister, vergleichbar mit dem Medien-Krieg gegen den US-Präsidenten Donald Trump.

Sven von Storch

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