Jetzt ist es offiziell und amtlich: Seit dem 1. November 2019 heißt Brasiliens neuer Präsident Jair Bolsonaro. Der konservative Politiker will eine Wende im Lande und international herbeiführen. Er will dem Staat und der Nation wieder Orientierung und Werte geben, die Familien besser schützen, die Korruption bekämpfen, die brasilianische Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen, bessere Beziehungen zu anderen konservativ regierten Staaten aufbauen und neue internationale Allianzen schmieden.
Wie bei der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten so sind auch jetzt beim Amtsantritt von Jair Bolsonaro die Mainstream-Medien Feuer und Flamme, den neuen Präsidenten in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken. Er wird zum Trump Südamerikas stilisiert.
Bei »Tagesschau.de« heißt es: »Bolsonaro übernimmt Brasilien«, er sei »rechtsextrem« und »ultrarechts«. Und dann wird dasselbe Spiel gespielt wie mit Trump: Es seien angeblich nicht so viele Gäste und Besucher zu seiner Amtseinführung erschienen, heißt es.
Die »FAZ« titelt: »Der neue Hauptmann im brasilianischen Saustall«. Und die »New York Times« ist besorgt wegen Bolsonaros ideologischer Nähe zu Donald Trump. Tatsächlich hatte Trump Bolsonaro unmittelbar nach dessen Antrittsrede per Twitter beglückwünscht. In dieser Rede hatte Bolsonaro angekündigt, das Land vom Sozialismus, linker Indeologie, verdrehten Werten, falscher »politischer Korrektheit« und dem aufgeblähten Staatsapparat zu befreien.


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