Venezuela versinkt im Chaos. Die Inflation lähmt die Wirtschaft. Hunderttausende fliehen in die Nachbarländer. Der von Kuba aus massiv unterstützte Sozialismus in Venezuela hat Elend und Korruption gebracht. Doch Nicolas Maduro will weiter Präsident bleiben und sich für eine neue Amtszeit einschwören lassen.
Das löst bei vielen amerikanischen Staaten Kritik aus. Besonders die USA und Brasiliens neuer Präsident Bolsonaro wollen einen schärferen Ton gegenüber Venezuela anschlagen. Jair Bolsonaro kann sich sogar eine US-Militärbasis in Brasilien vorstellen, um von dort die Gefahr aus Venezuela einzudämmen.
Die USA selbst versuchen, mit gleichgesinnten Regierungen Lateinamerikas eine Allianz gegen die Regierung von Maduro in Venezuela zu schmieden. Dazu war eigens Außenminister Mike Pompeo nach Kolumbien gereist. Dort trafen sich Verteter der 14 Staaten der sogenannten Lima-Gruppe. Diese Staaten, zu denen neben den USA auch Chile, Argentinien und Brasilien gehören, haben strenge Kritik an Maduros Politik geäußert. Außer Mexiko wollen die Lima-Mitgliedsstaaten die Regierung Maduros nicht mehr anerkennen, falls Maduro demnächst für eine zweite sechsjährige Amtszeit eingeschworen würde.


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