Wir kennen diese Rhetorik: Alles ist Hitler. Muammar al-Gaddafi war Hitler. Saddam Hussein war Hitler. Alles Böse ist Hitler. Diese Relativierung des Hitler-Regimes wird immer wieder gerne angewandt, um Gegner zu verteufeln.
Nun durfte in der ARD-Talk-Sendung von Sandra Maischberg der zugeschaltete Gast Bob Wodward den russischen Präsidenten Wladimir Putin als »Adolf Hitler des 21. Jahrhunderts« beleidigen [siehe Bericht »n-tv«].
Die Intention ist klar: Putin und somit Russland soll verteufelt werden, damit die Zuschauer der Eskalation des Krieges zustimmen. Denn Putin gewähren zu lassen sei ja so, als hätte man damals Hilter gewähren lassen.
Woodward wirft Trump vor, unerfahrene Politiker in die Ämter hiefen zu wollen. Und außerdem würde Trump Putin bewundern. Unter Trump, so Woodward, würden die USA es zulassen, dass Putin bis Kiew durchmarschiert.
Dass Trump eine Friedenslösung über Verhandlungen herbeiführen will, scheint er nicht so zu sehen.
Warum lädt Maischberger Trump-Hasser in ihre Sendung? Warum lädt sie nicht auch Experten mit anderen Meinungen ein, wie zum Beispiel Prof. Jeffey Sachs (Universtiy of Columbia, New York) oder Prof. John J. Mearsheimer (University of Chicago)?


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