Enthüllungs-Journalist hat zwei Jahre vergeblich gesucht

Bob Woodward erkennt keine Trump-Putin-Connection

Einer der bekanntesten Enthüllungs-Journalisten Amerikas hat im Umfeld von Trump recherchiert und ein Buch darüber geschrieben. Doch von angeblichen Russland-Connections hat er nichts gefunden.

Ein Freund von Donald Trump ist er nicht: Bob Woodward. Er ist einer der bekanntesten US-amerikanischen Enthüllungs-Journalisten. Zusammen mit Carl Bernstein hatte er einst die Hintergründe der Watergate-Affäre aufgedeckt.

Kürzlich hatte er sein neues Buch »Fear.: Trump in the White House« der Öffentlichkeit vorgestellt. Die US-Mainstream-Medien wie die »New York Times« haben dieses Buch gefeiert, weil es einen starken Ton gegen Trump anschlägt.

Doch etwas wird vermisst: Was ist eigentlich mit den Vorwürfen der Russland-Connection? Wo sind all die angeblichen Hinweise auf eine Verbindung Trumps zum Kreml, zu Wladimir Putin? Wo sind die Beweise, dass Russland maßgeblich in den US-Wahlkmapf eingegriffen habe, um Trump zu unterstützen?

In einem Interview gab Woodward zu, dass er zwei Jahre lang intensiv nach solchen Hinweisen gesucht habe. Doch er hat nichts gefunden. Also kommt das Thema in seinem Buch auch kaum vor. Es gibt nichts.

Das ist doch erstaunlich: Die angebliche Trump-Russland-Connection wurde als Grund genutzt, um hart gegen Wladimir Putin und Russland vorzugehen. Doch selbst der bekannteste Enthüllungs-Journalist Amerikas kann nach langer Suche nichts finden, was diesen Verdacht erhärten könnte.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.