»Der Kreml sieht Deutschland als Gegner«

BND-Chef sieht Westen in direkter Auseinandersetzung mit Russland

Deutschland wird immer weiter in den Krieg hineingeredet. Man müsse sich vor russischen Narrativen schützen.

Der Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), Bruno Kahl, erklärte kürzlich: »Wir stehen in einer direkten Auseinandersetzung mit Russland« [siehe Bericht »Berliner Zeitung«].

Russland sehe sich im Krieg nicht nur mit der Ukraine, sondern mit dem Westen insgesamt. Der Kreml werde versuchen, die Geschlossenheit der NATO zu überprüfen, indem es lokal begrenzte Provokationen geben werde, etwa um russiche Minderheiten zu schützen oder um Gebietskorrekturen auf Spitzbergen vorzunehmen. Auf jeden Fall wachse die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung.

Dieses Szenario führe dazu, dass sich Deutschland bzw. der Westen gegen den angeblichen Hybridkrieg aus Russland wehren müsse.

Doch was bedeutet das? Was schließen wir daraus?

Das bedeutet im Klartext mehr Zensur, weil man russische Narrative bekämpfen möchte. Die Friedensbewegung wird wohl mit entsprechenden Vorwürfen konfrontiert werden, ebenso die AfD. Die angebliche russische Einflussnahme Russlands könnte als Vorwand dienen, um unliebsame Meinungen anzugehen.

Sven von Storch

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