Nicholas Maduro zunehmend isoliert

Bischöfe in Venezuela zweifeln Legitimität von Maduros zweiter Amtszeit an

Nach der internationalen Staatengemeinschaft und dem venezolanischen Parlament ziehen nun auch die Bischöfe Venezuelas Maduros zweite Amtszeit in Zweifel. Diese sei nicht legitim.

In Venezuela äußern die Bischöfe starke Zweifel an der Legitimität der anvisierten zweiten Amtszeit von Präsident Nicolas Maduro und dessen linksextremistischer Regierung [siehe Bericht »Vatican News«].

Am Donnerstag soll Maduro für weitere sechs Jahre das Präsidentenamt erhalten.

Erzbischof José Luis Azuaje Ayala kritisierte diesen Schritt scharf. Er habe erheblichen Zweifel an der Legitimität dieses Vorhabens. Die Bischöfe sorgen sich um den desolaten Zustand des Landes, um die Korruption, Armut, Kriminalität und Inflation. Sie erhoffen sich für die Zukunft wieder eine stärkere Rolle des Parlamentes. Auch das Parlament hat angekündigt, Maduros zweite Amtszeit für illegitim zu erachten.

Vor wenigen Tagen hatten erst 12 lateinamerikanische Staaten sowie Kanada angekündigt, die zweite Amtszeit Maduros nicht anerkennen zu wollen. Auch die USA haben Maduros Pläne scharf kritisiert.

Sven von Storch

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